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Resident Evil 4: Review

  Nintendo GameCube 


Die Vorfreude auf den neusten Teil der Horrorschockerreihe Resident Evil ist gigantisch. Die seltenen Exemplare der Famitsu, die mit einem spielbaren Demolevel auf dem deutschen Markt auftauchen, stehen nur Sekunden in den Regalen der Zeitschriftenläden. Schon am nächsten Tag werden bei diversen Internetauktionshäusern Höchstpreise für das renommierte japanische Magazin bezahlt. Die Fans sind Feuer und Flamme. Mit gierigen Blicken saugen sie jede Sekunde des Spiels in sich auf. Kurz: Es herrscht die totale Begeisterung! Grund genug für GBase ein ausführliches Review zur amerikanischen Importversion zu verfassen, um den europäischen Fans dieses Kultspiels schon jetzt zu zeigen, was sie erwartet.



Ein Test zu Capcoms neustem Resident Evil Spiel muss eine gewissenhafte Redaktion wie GBase aus zwei Sichtweisen betrachten: Zum einen ist da der Hobbyspieler, der keine tiefere Bindung zu diesem Horrorschocker besitzt. Zum anderen gibt es den Hardliner, einen eingefleischten Fan, der aufgrund der qualitativ exzellenten Vorgänger ein hohes Anspruchsdenken hat.

Der Startpunkt des Demolevels ist mit dem der Vollversion identisch. Der Geheimagent Leon S. Kennedy, Hauptakteur aus Resident Evil 2, ist auf der Suche nach Ashley, der entführten Tochter des Präsidenten. Das Abenteuer beginnt in einem kleinen, abgelegenen Dorf, das auf den ersten Blick friedlich scheint?.

Ein mörderischer Abenteuerstart

In einem unscheinbaren Haus begegnet euch ein seltsamer Mensch. Alle Kontaktversuche scheitern. Plötzlich geschieht das Unfassbare. In einem unerwarteten Augenblick schleudert der Mensch eine grosse Axt in eure Richtung. Zisch! Nur mit einem gewagten Hechtsprung könnt ihr in letzter Sekunde ausweichen. Ohne zu zögern nimmt Leon den gewalttätigen Dorfbewohner mit seiner Handfeuerwaffe ins Visier. Doch was ist das? Er weicht dem Laserpointer der Waffe durch eine geschickte Bewegung aus und stürzt sich auf euch. Mit all seiner Kraft stösst Leon den Widersacher von seinem Körper und streckt ihn mit einigen gezielten Schüssen nieder.

Eine ausgezeichnete KI

Sehr zu loben ist die künstliche Intelligenz der Gegner. Zu Beginn der Resident Evil Reihe war es leicht, einen Zombie an seinen unmissverständlichen Stöhngeräuschen und dem beängstigenden Knarren des Holzbodens zu erahnen. Ausserdem waren diese Gegner dumm. Diese Zeiten sind jetzt vorbei. Die Gegner denken mit und lassen sich nur selten hinters Licht führen. Am liebsten greifen sie in grossen Gruppen an. In einem solchen Fall bedankt ihr euch für die grosse Streuung der Shotgun mit einem erleichterten Seufzer bei den Entwicklern. Übung und Geschick sind gefragt, denn in einem der Vorgänger hatte ein solcher Angriff den Tod des Spielers zur Folge.

Das Resident Evil typische Schleichen durch ein unheimliches Haus, in dem zu jeder Zeit etwas Unerwartetes geschehen kann, fehlt. Das zeigt sich schon zu Beginn des Spiels deutlich. Eine mordlüsternde Menge von Dorfbewohnern (wohlgemerkt: keine Zombies) jagt euch durch den Ort. Schnell sucht ihr Schutz in einem Haus, das auf den ersten Blick sicher ist. Fenster und Türen könnt ihr so gut es geht verbarrikadieren, die Gegner überwinden aber mit der Zeit jedes Hindernis. "Rumms!" Schon sind die Türen aufgebrochen und die Fenster eingeschlagen. Natürlich geschieht meistens alles auf einmal, so dass Leon sich entscheiden muss, mit welchem Gegner er es zuerst aufnimmt. Die vermummten und mit laut ratternden Kettensegen ausgestatteten Dorfbewohner sollten zuerst euer Ziel sein, da sie sehr widerstandsfähig sind. Es lohnt sich die von den Menschen an die Fenster gelehnten Leitern umzuwerfen. Aber Vorsicht: Fühlt euch nie sicher, denn diese Leitern sind schnell wieder aufgestellt und um die Leiter jedes Mal umzustossen, bleibt keine Zeit.

Resident Evil 4
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Admin am 12 Mrz 2005 @ 14:48
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