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Resident Evil Archives: Review

  Wii 

Ist es paradox, von einem Schmusekurs zu sprechen, weil Capcom das erste Zombiespektakel wiederveröffentlicht? Viele Resident Evil-Fans vermissten gerade beim fünften Teil die bedrückende Kammerspielatmosphäre, die noch die ersten Episoden umwaberte. Dabei stand auch gar nicht der Anspruch Capcoms im Vordergrund, ein bedrückendes Schauergame mit Einzelschicksalen zu präsentieren, sondern die Apokalypse greifbar zu machen. Das gelang mit Resident Evil 5 auch wirklich hervorragend. Aber trotzdem sollte man den Ursprung nicht vergessen, das Alpha sozusagen, wenn der fünfte Teil auch lange nicht das Omega darstellen sollte.

Bereits 1996 wurde mit diesem Teil auf der ersten PlayStation der Grundstock zu einem seinerzeit recht neuen Genre gelegt, das viele mehr oder weniger gruselige Abkömmlinge haben sollte: der Survival-Horror. Weil dieser Titel so massgeblich für die Spielerschaft war und auch Jahre später noch gut funktionierte, wurde er 2002 für die neuere Spielkonsole GameCube wieder aufgelegt. Dazu wurde die Grafik noch einmal überarbeitet, neue Zwischensequenzen eingefügt und mit einigen weiteren Annehmlichkeiten versehen. Dieses zeitgemässe Update wurde auch von den Fans gut angenommen, warum also nicht eine Portierung für die Wii wagen?

Das Alpha-Team der Special Tactics And Rescue Services (S.T.A.R.S.) wird in die Wälder vor Raccoon City entsandt, um nach ihren Kameraden des Bravo-Teams zu suchen. Diese sind in die Wälder geschickt worden, um einige bizarre Morde und Fälle von Kannibalismus aufzuklären. Was sie jedoch im Unterholz des Raccoon Forest erwartet, übersteigt schnell das Vorstellungsvermögen der Spezialeinheit. Der Hubschrauber des Bravo-Teams liegt in Trümmern am Waldboden; statt der verschwundenen Kameraden findet das Rettungs-Squad eine Meute zombifizierter Dobermänner vor, die sie in ein Herrenhaus jagen: der Spencer-Villa. Dort sind die Polizisten aber keineswegs in Sicherheit.

Resident Evil Archives Bild

In den unzähligen Räumen des abgelegenen Hauses befinden sich nicht nur mehr von den Doberzombies, sondern auch noch menschliche Untote. Diese zeigen gewaltigen Appetit auf Menschenfleisch und lassen sich nicht so einfach kleinkriegen. In der Gestalt von den S.T.A.R.S.-Angehörigen Jill Valentine oder Chris Redfield beginnt die Suche nach den Teammitgliedern und ein Kampf ums eigene Überleben. Dass das Herrenhaus neben Rätseln und Geheimnissen auch noch eine Menge unangenehmer Überraschungen bereithält, werden die Spieler an den Joypads schnell erfahren.

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Martin Weber

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Martin Weber am 13 Jul 2009 @ 17:39
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