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Scarface - The World is yours: Review

  Wii 

Anscheinend wollten einige Entwickler den Leuten von Rockstar zuvorkommen und portierten so zwei der letzten GTA-Klone fix auf Nintendos neue Konsole. Den Anfang machte der Pate mit einem durchdachten Prügelsystem und einer ungleich präziseren Kampfsteuerung, jetzt darf man sich in Scarface als Tony Montana in den Achtzigern daran machen, wieder an die Spitze der Drogenhändler von Miami zu kommen.

Alternatives Ende

Anstatt wie in der Versoftung von Coppolas Mafia-Epos die Rolle eines Nebencharakters zu übernehmen, haben die Entwickler hier kurzerhand das Ende umgeschrieben beziehungsweise überlassen es dem Spieler, die Haut des Drogenbarons zu retten. Kurz nach dem berühmten Spruch um den kleinen Freund wird Montana bekanntermassen von hinten angegriffen. Genau in diesem Moment übernimmt man die Kontrolle über ihn, darf sich umdrehen und den Attentäter wegpusten. Ein ähnliches Schicksal ereilt auch die anderen Schergen, die eure luxuriöse Villa stürmen wollen, aber letzten Endes kommen die Herren in den schwarz-weissen Wagen mit den rot-blauen Lampen und beschlagen eure nun arg ramponierte Residenz.

Alles auf Anfang

Euer allererstes Ziel ist es nun natürlich, erst einmal die Villa zurückzubekommen, um sie wieder als Einsatzbasis nutzen zu können. Dieser Teil dient als Einführung in die grundlegenden Möglichkeiten des Spiels. Das Rezept ist einfach: Eine Stadt, Autos, Passanten, Gebäude, Konkurrenz und Polizei vermischen, die schon vorbereitete Story hinzufügen und schlussendlich mit Nebenmissionen abschmecken. Es ist offensichtlich, dass die Entwickler sich rege bei Vice City aus der GTA-Reihe bedient haben. Wenngleich man keinen Zugriff auf Motorräder hat und das Szenario ungleich ernster ist, hat man es geschafft, das Spielprinzip an allen Ecken und Enden zu verfeinern.

Von der Polizei eingekreist

Da wäre zunächst einmal das Fahndungssystem der Polizei: Wird man in Sichtweite von Zeugen zu auffällig, funkt die Polizei zunächst eher harmlos durch die Gegend und sucht eher nachlässig nach einem gewissen Tony Montana. Steigt euer Fahndungslevel durch Straftaten weit genug an, erscheint ein grosser, roter Kreis um die aktuelle Position, dem man nun entrinnen muss, bevor die Gesetzeshüter einen entdecken. Gelingt die unentdeckte Flucht nicht, wird der Kreis erneut auf den Spieler zentriert. Die ganze Zeit läuft ein Timer im Hintergrund ab; wenn man zu lange im Bann des Gesetzes bleibt, hat man automatisch verloren, egal wie weit man danach noch flieht.

Gerechte Strafe

In den GTA-Spielen hatten der Tod und die Verhaftung keine wirklichen Konsequenzen. Eine Geldstrafe, manchmal konfiszierte Waffen, das war's. Beim Paten ging man sogar so weit, dem Spieler nur eine lächerliche 500-Dollar-Strafe aufzubrummen. In Scarface verliert man aber alles Geld, das man nicht gewaschen hat, und alles Dope, das man bei sich trägt. Das bringt uns zu zwei weiteren Punkten: Der Geldwäsche und dem Drogenhandel.

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Wille Zante

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Wille Zante am 01 Aug 2007 @ 12:56
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