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Sega Soccer Slam: Review

  Nintendo GameCube 


Nach Red Card kam mit

Sega Soccer Slam

vor einigen Wochen eine weitere actionorientierte Umsetzung des beliebten Ballsportes auf den Markt. Ähnlich wie bei den Sport-Titeln von Midway, setzt Sega dabei auf das erfolgsversprechende Drei-Mann-Prinzip. Alle anderen Komponenten, wie Schiedsrichter oder Seitenaus, die den flüssigen Spielverlauf stören könnten, wurden natürlich auch entfernt. Im Gegenzug hat man dafür einige schlagkräftige Elemente aus dem Beat´em Up-Genre auf den Rasen geholt. Ob der anarchistische Rüpel-Fussball auf die Dauer jedoch Spass macht?



Ungewöhnliche Spielmodi

Wie für ein gutes Spiel üblich, bietet auch Sega Soccer Slam zahlreiche Spielfunktionen. Allerdings sind diese teilweise etwas Genre-untypisch ausgefallen. So zum Beispiel auch die zwei Mini-Spiele Hot Potato und Brawl, welche in eigens dafür geschaffenen Arenen ausgetragen werden. Während bei ersterem der eigentliche Lederball wenigstens noch etwas Verwendung findet, geht es bei letzterem Minispiel nur noch ums Fighten und Aufsammeln von PowerUps. Ebenfalls speziell präsentiert sich der Challenge-Modus, bei welchem nach gewonnener Herausforderung verborgene Charaktere freigespielt werden können. Bei der Spielvariante Quest spielt man dann um den begehrten Continental Cup. Der Gewinner dieser Trophäe wird über mehrere Spielrunden ermittelt. Dabei winken dem Spieler auch fette Preisgelder, die dann in neue und bessere Ausrüstungen investiert werden können.

Nebst all diesen doch eher ungewöhnlichen Spielvarianten, gibt es natürlich auch die üblichen Standard-Modi wie Freundschaftsspiel, Turnier oder Trainingsfeld, die keiner weiteren Erklärung bedürfen.

Wahnwitziges Gameplay

In Sachen Gameplay ist bei Sega Soccer Slam einiges los, und das obwohl sich nur drei Spieler pro Team gleichzeitig auf dem Rasen befinden. Verantwortlich dafür ist sicher der äusserst flüssige Spielablauf, welcher nur dank Fehlen von Seitenaus-Linien und Unparteiischen ermöglicht wurde. Aber auch die ganzen Bewegungsmöglichkeiten geben dem Spiel die gewollte Action. Neben Passen und Schiessen könnt ihr so auch Grätschen oder gar völlig unsportlich Handeln und mit den blanken Fäusten agieren. Auch Ausweich- und Drehmanöver um den gewonnen Ball zu schützen sind möglich. Dabei muss der Spieler von Sega Soccer Slam natürlich auch nicht auf eine Turbo-Funktion für den kurzen Speed-Schub zwischendurch verzichten. Das Erfreuliche dabei ist, dass die Steuerung sehr schnell erlernt ist und eigentlich keine grösseren Probleme bereitet.

Etwas Abwechslung bringt dann noch die Power-Anzeige ins Spiel. Diese lädt sich bei guten Offensiv-Aktionen automatisch auf und kann mit L jederzeit aktiviert werden. Wird eine volle Anzeige aktiviert, so kann man von diesem Zeitpunkt an von aussergewöhnlich scharfen Killer-Schüssen profitieren. Wird die Anzeige zwischendurch mal aktiviert, so wird der ausgewählte Spieler von einer temporären Kraftzunahme begünstigt. Steht ihr in der Gunst der Fortuna, werden ab und zu auch einige Spotlights auf dem Rasen erscheinen. In diesem kann dann ein Schuss ausgeführt werden, der mit der Wucht eines Killer-Schusses vergleichbar ist. Dabei geben die gegnerischen Spieler natürlich alles daran, euch beim Eindringen in den Lichtkegel zu stören.

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Admin am 12 Mrz 2005 @ 15:56
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