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Sing Party: Review

  Nintendo Wii U 

Kurz nach dem Start der Nintendo Wii U ist es doch ein wenig ruhig geworden. Die Anzahl der Neuerscheinungen hält sich in Grenzen, wobei sich kürzlich doch ein weiterer Exklusivtitel in die Läden geschlichen hat. Mit Sing Party gesellt sich ein Spiel für gemeinschaftliche Abende zum Kader hinzu, das vollends mit musikalischer Unterhaltungskunst glänzen möchte. Ist das Karaokespiel also ein Grund, wieder einmal die Stimmbänder zu ölen und das Mikrofon in Beschlag zu nehmen?

Ein neuer Partyspass?

Hat man eine muntere Truppe bei sich daheim, wird wohl selten ein forderndes Rollenspiel in die Konsole geworfen. Für gesellige Runden wurden daher bislang schon unzählige Partyspiele veröffentlicht, die eingängig und damit für jeden zu meistern sind. Ein besonderer Vorreiter ist dabei wohl die SingStar-Reihe, die bei vielen Leuten für lustige Abende voller schiefer Noten gesorgt haben dürfte. Immer wieder wollen aber auch andere Titel im Bereich Karaoke den Markt übernehmen, was auch für Sing Party gilt. Nun stellt sich natürlich die Frage, ob das Videospiel mit interessanten Besonderheiten glänzen kann oder eben doch nur in der Masse versinkt.

Sing Party Bild
Zumindest zu Beginn wirkt alles recht konventionell. Der Titel ist in verschiedene Modi unterteilt, die man entweder allein oder natürlich auch mit weiteren Freunden bewältigen kann. An erster Stelle steht der Partymodus. Der Spieler, der über das Mikrofon und das Gamepad verfügt, wählt ein Liedstück aus, und schon geht es los. Die Texte werden dabei auf dem Bildschirm des Controllers angezeigt. Um den Spassfaktor noch ein wenig zu erhöhen, werden auf dem grossen TV dagegen zusätzliche Aufforderungen eingeblendet. So sollen die Mitspieler beispielsweise anfangen zu tanzen oder die Hände in die Luft halten. Das wirkt nicht nur unglaublich sinnbefreit und lächerlich, sondern macht in der Praxis einfach überhaupt keine Laune. Da braucht man wohl schon eine sehr motivierte Truppe, damit irgendwer den Aufforderungen nachkommt.

Um die anderen Leute aktiv mit in das Geschehen zu integrieren, kann aber auch ein weiteres Mikrofon angeschlossen werden, woraufhin es mit einem Duett zur Sache geht. Ausserdem können, falls vorhanden, die Wiimotes zusätzliche Instrumente übernehmen. Jedoch artet auch dies lediglich in sinnlose Fuchtelei aus, ohne dass ein nennenswerter Mehrwert für die Spielerfahrung entsteht. Schade, aber überzeugen kann dieser Bereich wahrlich nicht. Wem die Lust dabei noch nicht vergangen ist, der wechselt also ohne Umschweife zu den anderen Modi.

Sing Party
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Daniel Dyba

Daniel Dyba am 30 Jan 2013 @ 22:43
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