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Sonic und der Schwarze Ritter: Review

  Wii 

Was war die Enttäuschung gross, als Sonic Unleashed auf den Konsolen landete. Die Tag-Levels versprühten zwar klassisches Esprit, die in Überzahl vorhandenen Nacht-Levels waren dagegen gähnend langweilig. Nun kommt bereits ein halbes Jahr später ein weiterer Sonic-Titel exklusiv für die Wii. Und er überzeugt!

Sagenhaft

Das Sonic Team versucht immer neue Terrains für den kleinen, blauen Igel zu finden, damit das Aushängeschild Segas nicht als innovationslos abgestempelt wird. Nicht immer hat das bisher funktioniert, doch mit Sonic und der schwarze Ritter liefern die Japaner endlich wieder ein gutes Spiel ab, was mitunter auch am ausgefeilten Setting liegt. Dieses Mal verschlägt es Sonic in die Zeit der Ritter und Könige. Um genau zu sein, ruft Zauberin Merlina den Igel nach Camelot, um gegen König Artus zu revoltieren. Dieser ist mittlerweile zu einem schwarzen Ritter mutiert und lässt Angst und Terror regieren. Bevor sich Sonic zurechtfinden kann, steckt der Naseweiss bis zum Hals in der Artussage und muss die Regierung zur Raison bringen.

Wer jetzt Angst davor hat, auf die geliebten Charaktere der klassischen Sonic-Teile verzichten zu müssen, dem sei gesagt, dass diese ebenfalls in der Geschichte auftauchen werden. Allerdings sind sie nicht sie selbst und spielen jeweils eine Rolle in der Sage, sodass sie den Protagonisten nicht erkennen. Hier beweist das Sonic Team sein Gespür für Humor, denn der blaue Igel selbst ist sich seiner Abstammung bewusst und hat für seine Kameraden immer einen flotten Spruch auf den Lippen. Das absolute Highlight ist allerdings das legendäre Schwert, welches ihr mit euch führt. Dieses foppt seinen Träger nämlich bei jeder Gelegenheit auf stilvolle Weise und sorgt so für einen für Serienverhältnisse ungewohnten Schlagabtausch zwischen Schwert und Sonic. Das funktioniert so gut, dass man dem Team für den unsäglich nervigen Sidekick aus Sonic Unleashed verzeihen möchte.

Frisches Gameplay

Einhergehend mit dem frischen Setting gibt es auch ein erfrischend anderes Gameplay zu bestaunen. Dabei wurde keineswegs Sonics eigener Speed aus dem Spiel genommen, sondern lediglich eine weitere Komponente hinzugefügt. So dürft ihr euch auf Schwertduelle in bekannter Geschwindigkeit freuen. Der Kern des Spielkonzepts des rasenden Igels bleibt zwar unangetastet, doch durch das Setting und das Schwert spielt sich Sonic und der schwarze Ritter richtig frisch. Darüber hinaus werden die Levels durch Eins-zu-eins-Duelle mit anderen Rittern aufgelockert, die die Geschwindigkeit zumindest örtlich begrenzt. Diese Endkämpfe sind herausfordernd, allerdings nie unfair. Ferner müsst ihr euch auf das Gegenüber einstellen, denn jeder Bossgegner hat eigene Schwächen und Stärken, die ausgenutzt werden müssen.

Sonic und der Schwarze Ritter
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Patrik Nordsiek


Sonic-und-der-Schwarze-Ritter


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Patrik Nordsiek am 08 Apr 2009 @ 11:32
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