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Splinter Cell - Pandora Tomorrow: Review

  Nintendo GameCube 


Ein paar Wochen nach dem Release der Xbox, PS2 und PC-Version von Splinter Cell: Pandora Tomorrow steht nun auch endlich die GameCube Fassung in den Regalen der Spielehersteller. Doch leider mussten GC-Spieler nicht nur eine längere Entwicklungszeit in Kauf nehmen, auch der bei allen drei anderen Versionen vorhandene Multiplayer-Modus per Internet hat es nicht mehr ins Spiel geschafft. Trotzdem spendiert Ubisoft den wartenden Fans eine zusätzliche, neue Map und die Möglichkeit die GBA-Version mit der GC-Version zu verbinden. Wir haben uns wieder einmal auf die Spuren von Sam Fisher begeben und den Titel ausführlich gespielt.



Story

Tom Clancy, Autor von vielen Erfolgsromanen, bürgte mit seinem Namen schon für viele Spiele. Auch bei einem der neusten Titel aus dem Hause Ubisoft stand er Pate. Zwar schrieb er selber die Geschichte nicht, doch stand er dem Storyschreiber immer mit Rat und Tat zur Seite.

Zeitlich vier Jahre nach dem ersten Teil angesiedelt, unterstützen die Vereinigten Staaten von Amerika die frisch gegründete Demokratie in Osttimor. Einigen paramilitärischen Gruppierungen gefällt das überhaupt nicht, den stationierten US Truppen im Lande noch weniger. Unter der Leitung des Terroristenführers Suhadi Sadono wollen die Guerillakämpfer die Unabhängigkeit Osttimors verabschieden. Diese Terroristen greifen die US Botschaft in der osttimoresischen Hauptstadt Dili an und nehmen einige Geiseln. Sam Fisher, Mitglied von "Third Echelon", einer Untergruppe der NSA (National Security Agency), wird ausgesandt, um an Informationen gelangen. Es stellt sich heraus, dass die Terroristen vorhaben einen Akt des Terrors mit einer nicht näher bekannten biologischen Waffe zu vollstrecken.

Gameplay

Die erste Mission dient quasi als Tutorial. Nach und nach werden euch jegliche Finessen der Steuerung erklärt. Wer den Vorgänger bereits kennt, dem wird auffallen, dass vieles darauf aufgebaut ist. Der erste Teil legte den Grundstein, worauf Splinter Cell: Pandora Tomorrow klar aufbaut. Das eigentliche Spielprinzip bei Splinter Cell lässt sich einfach beschreiben: Schleich dich mit Sam unerkannt irgendwo ein, erledige deinen Auftrag und verschwinde dort, möglichst unauffällig, wieder. Was hier in der Theorie noch einfach klingt, ist in der Praxis um einiges schwieriger. Nicht nur Sadonos Söldnertruppen lauern in den Gebieten, sondern noch einige andere Gemeinheiten: Überwachungskameras, Minen mit Bewegungssensoren, automatische Selbstschussanlagen und andere nicht menschliche Gegner warten nur auf einen unvorsichtigen Agenten, um ihm das Leben zu erschweren. Die menschlichen Gegner sind jedoch meist auch nicht dumm. Hören sie ein Geräusch, gehen sie dem nach und untersuchen das Gebiet, aus welchem das Geräusch erklang. Wenn Sam dann nicht im vollkommenen Dunkel steht, ist es wohl schon bald vorbei mit ihm.

Neu in diesem Teil sind drei verschiedene Alarmstufen. Wird der Agent, oder ein lebloser Körper, von einem Feind entdeckt, wird die erste Alarmstufe aktiviert. Danach gehen die Gegner von Sam energisch auf die Suche nach ihrem Feind und tragen Schutzwesten, um sich zu schützen. Wird die zweite Alarmstufe ausgelöst, tragen sie zu allem Übel auch noch einen Schutzhelm, womit es nun fast unmöglich ist die Gegner mit einem gezielten Schuss zu eliminieren. Die Tatsache, dass die Gegner jedem Geräusch nachgehen, kann aber auch zu eurem Vorteil genutzt werden. Mit einem Pfiff oder einem gekonnten Wurf mit einem Gegenstand lassen sich die Gegner ablenken, um sie unerkannt zu umgehen. Das ist auch bitter nötig, denn ein Kampf geht meist tödlich für euch aus. Denn Sam Fisher ist kein Übermensch und hält nicht viele Kugeln aus. Die aus dem ersten Teil bekannten Medipacks, welche Sam mit sich führt, sind zudem noch gestrichen worden, er kann sich nämlich nur noch an fest installierten Verbandskästen heilen.

Die Missionen an sich sind meist spannend und abwechslungsreich gestaltet. Oftmals gibt es noch überraschende Wendungen und neue Missionsziele. Bestes Beispiel dafür ist eine Bombe, welche während der Mission gelegt wird, und dann doch wieder entschärft werden muss.

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Admin am 12 Mrz 2005 @ 16:04
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