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Splinter Cell: Review

  Nintendo GameCube 


Sam Fisher, der Name klingt gewöhnlich. Das Spiel um ihn herum ist es sicher nicht. In

Splinter Cell

ist Sam Fisher ein Agent der NSA (National Security Agency, eine der grössten Geheimdienstbehörden der USA), der alleine gegen den Terrorismus kämpfen muss. In der Hintergrundgeschichte, die vom bekannten Tom Clancy kreiert wurde, hat Georgien den USA den Krieg erklärt und macht nun die ganze Welt unsicher. In insgesamt 20 Missionen, die an Orten wie Russland, Aserbaidschan und Burma spielen, schleicht er sich in geheime Basen, um Informationen zu erhalten, oder um Geiseln zu befreien.



Dramatik bis zum Schluss

Zur Story sei nur so viel verraten: Sam Fisher findet seine Kollegen Madison und Blaustein tot im Polizeirevier vor. Dabei wären diese zwei Top-Agenten so wichtig gewesen! Auf einer Mission nämlich stiessen die beiden auf eine schier unglaublich grosse Armee ohne wirklich zu wissen, welchen Zweck diese hat. Doch diese Informationen, welche in einem Render-Intro (in der Xbox Version gab es keine Renderfilme) nur dem Spieler offenbart wird, bleibt Sam Fisher vorenthalten. Er macht sich auf die Mörder zu finden.

Schleichen statt Schießen

Das Entwicklungsteam Ubi Soft Montreal hat grossen Wert darauf gelegt, es Rambos schwer zu machen. Aber das sturköpfige Vorgehen ist nicht nur schwieriger, auch sind die Spionage-Werkzeuge einfach zu praktisch, um sie ausser Acht zu lassen. Da wären zum einen die verschiedenen Kameras. Neben der äusserst praktischen Schlüssellochkamera, gibt es noch Minikameras, die mit dem F2000-Sturmgewehr an die gewünschte Stelle platziert werden können. Danach kann man sich von dieser Position aus eine Übersicht über den Raum verschaffen. Als besonderer Clou können die Kameras wahlweise auch noch Betäubungsgas versprühen oder ein Alarmsignal aussenden, um Gegner abzulenken. In Splinter Cell gibt es viele Wege Gegner los zu werden, z.B ein gewöhnliches Schiesseisen, ein F2000-Sturmgewehr und eine schallgedämpfte Pistole, die aber möglichst nicht eingesetzt werden sollten. Es reicht schon einem Gegner die Pistole an die Schläfe zu halten und schon kann man ihm entweder Informationen entlocken oder ihn als menschliches Schutzschild verwenden. Gegenüber der Xbox Fassung gibt es ausserdem einen Feldstecher, mit dem man auch entfernte Dinge gut überwachen kann. Damit entfällt das Zoomen im Snipermodus, den man in der Xbox Version als Feldstecher benutzen konnte.

Doch Achtung, das Gegnerverhalten in Splinter Cell ist sehr variabel. So kann es vorkommen, dass einige Gegner dennoch das Feuer eröffnen. Das schon erwähnte Sturmgewehr kann aber auch noch mit Zusatzteilen versehen werden, so zum Beispiel mit Laserpointer, Taschenlampe oder Granatwerfer. Neben der Standardmunition können noch Elektroschockbolzen (besonders wirksam, wenn der Gegner in einer Pfütze steht) und Gummigeschosse verwendet werden. Sams Gesicht wird man nur selten zu sehen bekommen, denn das versteckt sich hinter dem Nachtsichtgerät, das auch auf Infrarotsicht geschaltet werden kann. Sam sieht man nicht immer nur von hinten. Wenn er gerade unter Fenstern entlang robbt, oder an Rohren hangelt kann man ihn auch mal von vorne sehen. Hangeln? Ja, ihr habt richtig gehört! Hangeln ist noch nicht einmal das einzige akrobatische Kunststück, das Sam in Perfektion beherrscht. Er kann an Seilen hochklettern, in engen Gängen zwischen den Wänden hochspringen, um dann von dort Gegner zu überraschen.

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Admin am 12 Mrz 2005 @ 16:03
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