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Spyborgs: Review

  Wii 

Tolle Grafik, nix dahinter! Vor diesen Spielen blieb die Wii aufgrund ihrer technischen Limitationen bisher verschont. Schlechte Spiele sahen auch immer schlecht aus. Doch nun kommt Spyborgs, welches eine wunderschöne Kulisse bietet. Kann auch das Gameplay überzeugen?

Grafikkracher

Schon durch die vorab ins Netz gestellten Videos wurde klar: Spyborgs wird anders! Der Capcom-Titel präsentierte sich schon lange Zeit vor Release in einem beeindruckenden Grafikgewand. Überall kracht und blitzt es und die farbenfrohe Actionwelt wird durch tolle Animationen und liebevoll designte Protagonisten zum Leben erweckt. Die Vollversion überbietet die Grafikqualität der Teaser nochmals, und so brennt Capcom auf der Wii ein spektakuläres Feuerwerk ab. Gerade die Animationen der Hauptcharaktere können überzeugen und auch die Licht- und Spezialeffekte wirken für Wii-Verhältnisse phänomenal. Wer den Spieler so in das Universum zieht, hat schon mal den ersten Schritt zu einem Hit-Spiel gemacht. Doch es bedarf mehr als eine gute Grafik-Engine.

Gameplay-Lacher

Gerade auf der Wii, so möchte man meinen, ist es eher selten, dass ein Spiel lediglich durch technische Finessen auffällt. Grafikblender wie sie der PC, die PS3 oder die Xbox 360 zu Gesicht bekommen, haben hier mit technischen Limitationen eher selten etwas zu tun. Viel häufiger gibt es dagegen Spieledüng in Form von Casual-Controller-Katastrophen, die mit der ach so tollen Gestenerkennung werben und das Spiel dabei völlig vergessen. Spyborgs ist da anders. Wie eingangs erwähnt, kann die Grafik hier überzeugen, ja eigentlich schon begeistern. Inhaltlich gesehen bietet Spyborgs aber lediglich Magerkost. Doch fangen wir ganz von vorne an: Worum geht's überhaupt?

Das ist eine sehr gute Frage, die nach intensivem Spielen auch nicht so recht beantwortet werden kann. Ihr werdet direkt und ohne Hintergrundwissen ins Spiel geworfen, mit der Aufgabe, die Basis zu verteidigen. Was? Welche Basis? Worum geht's? Wer greift an? Und vor allem: warum? Ein Blick in das Handbuch zeigt, was das Spiel nicht erzählen will oder kann: Ein Ex-Spyborg - woher kommt der überhaupt? - greift die Basis an, um ein noch stärkerer Mensch zu werden. Warum, ist unklar, er macht es aber. Wer braucht schon eine ausgefeilte Hintergrundgeschichte, wenn es doch ums Kloppen geht? Viele Fragen, keine Antworten.

Spyborgs
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Patrik Nordsiek

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Patrik Nordsiek am 06 Nov 2009 @ 07:36
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