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Summer Athletics: Review

  Wii 

Die Olympischen Sommerspiele sind schon wieder vorbei und das Zürcher Leichtathletik-Meeting steht vor der Türe. Mit dabei auch Jamaikas Überflieger Usain Bolt. Wer sich fernab des begeisterten Publikums und ganz ohne Dopingverdächtigungen an einigen olympischen Disziplinen versuchen möchte, hat nun auch auf der Wii-Konsole die Möglichkeit, sich im sportlichen Wettkampf zu versuchen.

SEGA hat zwar der Konkurrenz die offizielle Beijing-Olympia-Lizenz vor der Nase weggeschnappt, doch ein ernstzunehmendes Ersatzprodukt steht bereits von dtp Entertainment in den Läden. Während Konamis Spassvariante Mario und Sonic bei den olympischen Spielen exklusiv für Nintendos Wii und DS entwickelt wurde, so hat man bei der realistischen Version darauf verzichtet, eben diese Bedürfnisse noch einmal zu bedienen. Erfreulich dementsprechend, dass all jene, die wenig mit Mario und Konsorten anfangen können, nun in Summer Athletics die Möglichkeit erhalten, mit menschlichen Abbildern, aber nicht mit den echten Stars, an den Start zu gehen.

Von den insgesamt 25 Disziplinen entfallen die meisten auf die Leichtathletik. Mit dabei unter anderem Publikumsmagneten wie der 100-Meter-Sprint, Hürdenlauf, Hoch- und Weitsprung. Ergänzt werden diese durch weitere Sprint-, Sprung- und natürlich Wurfdisziplinen. Neben der klassischen Leichtathletik gibt es auch Herausforderungen im Schwimmen und im Turmspringen. Abgerundet wird das Paket mit dem Radrennen in der Halle und dem Bogenschiessen. Weitere bekannte oder gar neue Disziplinen sucht man vergeblich. Denkt man an Athen 2004 zurück, so war das damalige offizielle Olympia-Sportspiel auch mit dem Reitsport, Gewichtheben und Kunstturnen ausgestattet.

Spiele in der Art von Summer Athletics sind bekannt dafür, zu einem grossen Teil aus Button-Mashing und Timing zu bestehen. Dabei ist es egal, ob es sich um einen 100m-Sprint auf der Aschenbahn oder um einen Schwimmkampf im Wasser handelt. Die Armmuskulatur verkrampft sich, die Fingerkuppen schmerzen und die Spieler geraten regelrecht ins Schwitzen. Mit der Wii-Version wird prinzipiell kein neuer Weg eingeschlagen, nur wird das Knöpfe-Drücken durch etwas grössere Bewegungen ersetzt.

Geschwindigkeit wird aufgebaut, indem man Wiimote und Nunchuck abwechselnd und gleichmässig schüttelt. Beim 1500-Meter-Lauf sollte man das Tempo zu Beginn entsprechend niedrig halten, damit die Ausdauer bis zum Zieleinlauf ausreicht. Beim Stabhochsprung wird in einer kurzen Anlaufphase die maximale Geschwindigkeit festgesetzt. Je nach gewählter Sprunghöhe muss man mehr oder weniger Gas geben. Zum Einstecken des Stabes wird die Wiimote nach unten geschlagen. Damit die Figur abspringt, werden anschliessend sofort Wiimote und Nunchuck nach oben gerissen. Damit der Körper schön durchgedrückt bleibt und das Hinterteil nicht die Latte mit nach unten reisst, wird die Wiimote anschliessend im Kreis geschwungen. Hört sich alles komplizierter an, als es schlussendlich ist. Vorausgesetzt, man hat bereits herausgefunden, wie die einzelnen Disziplinen zu steuern sind. Die Angaben im Spiel sind nämlich nicht immer auf Anhieb verständlich. Manchmal hilft ein Blick ins Anleitungsbüchlein.

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Severin Auer

Summer-Athletics


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Severin Auer am 29 Aug 2008 @ 00:50
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