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Summoner 2: Review

  Nintendo GameCube 


Damals, beim Launch der PS2, gab es für Rollenspieler nicht gerade viel zu lachen. Titel wie Orphen oder Evergrace waren höchstens mittelmässige Kost. Die einzige Ausnahme stellte Summoner dar. Eher für Fans der westlichen Rollenspielwelt ausgelegt, konnte das Game mit einer fesselnden Storyline und einem unverbrauchten Spielprinzip aufwarten. Die aber klar vorhandenen technischen Mängel des Vorgängers sollen nun für Summoner 2 ausgemerzt und auf dem GC für jede Menge Spielspass sorgen. Ob das Designteam Volition den Charme und speziellen Stil des ersten Teils dabei beibehalten konnte, lest ihr im folgenden Test.



Die Prophezeiung

Anders als im ersten Teil ist der Hauptprotagonist, oder besser gesagt die Hauptprotagonistin, weiblich. Und diese Frau hat es im wahrsten Sinne des Wortes in sich, denn die amtierende Königin vom Lande Halassar ist niemand geringeres als eine wiedergeborene Göttin. Das zumindest wird geglaubt, aber nicht mal Maia selber ist sich dessen absolut sicher. Hiermit wären wir auch schon beim Ziel des Spieles: Durch die Erfüllung einer mysteriösen Prophezeiung gilt es zu beweisen, dass Maia wirklich die Göttin Laharah in wiedergeborener Form verkörpert. Ein ziemlich ambitiöses Vorhaben, das Maia auch tatsächlich durch die verschiedensten phantastischen Landstrichen führt. Den Designern von Volition muss man wirklich gratulieren. So grossartig gestaltete und einzigartige Schauplätze habe ich schon lange in keinem Spiel mehr gesehen. Von der tropischen Insel über eine Stadt von fischartigen Kreaturen bis hin zu einem düsteren Gefängnis wird eine unglaublich abwechslungsreiche Palette geboten. Die Story ist sehr tiefgründig und versprüht viel mysteriöses Flair. Sie treibt den Spieler immer weiter voran und lässt ihn nicht mehr los, bis das Rätsel endlich gelöst ist.

Join the Party

An den Orten, die ihr im Verlaufe eurer Reise besucht, trefft ihr auch auf viele skurrile, groteske und einzigartige Charaktere. Habe ich schon gesagt, dass die Volition-Designer geniale Arbeit leisteten? Hier gleicht nicht eine Person der anderen, sondern jede hat ihre Persönlichkeit und meist auch Misstrauen gegenüber anderen Mitgliedern eurer Party. Ihr werdet nämlich immer mehr Mitstreiter um euch scharen, von denen ihr jeweils 2 gleichzeitig dabeihaben könnt. Eigentlich schade, dass nicht mehr gleichzeitig möglich sind. Wenn man aber die teils schon zu dritt recht chaotischen Kämpfe ansieht, versteht man aber dieses Limit gut. Ich will nicht schon zuviel über die etwa 6 Gefährten sagen, um nicht der Story vorzugreifen. Als Beispiel möchte ich aber Sangaril nennen, eine vom Schattenclan auf Maia angesetzte Munari Auftragsmörderin, die aber schlussendlich die Seite wechselte. Klingt spannend? Ist es!

Summoner 2
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Admin am 12 Mrz 2005 @ 16:09
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