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Super Mario Sunshine: Review

  Nintendo GameCube 


Was zum Launch des schmucken Würfels nicht klappen wollte, ist nun nach genau fünf Monaten in Bestform erhältlich:

Super Mario Sunshine

- der neuste offizielle Ableger der erfolgreichen Mario-Reihe seit sechs Jahren. In den USA zählten die Verkäufer mit 350´000 verkauften Exemplaren bereits in den ersten zehn Tagen Rekordzahlen und auch die Absatzzahlen der Nintendo-Konsole stiegen um mehr als 50 Prozent an. Konnte man mit

Super Mario Sunshine

also tatsächlich an den bahnbrechenden Erfolg von Mario 64 anknüpfen oder ist dies alles nur ein grosser Hype um nichts? Wir klären auf!



It´s a me, Mario!

Wer von Mario spricht, wird wohl auch nicht um den Namen Shigeru Miyamoto kommen. Der Steven Spielberg unter den Spiele-Entwicklern wurde 1977 als erster vollamtlicher Zeichner bei Nintendo eingestellt und werkelt noch bis heute an den neusten Projekten. Kurz nach Beginn seiner Nintendo-Karriere entwarf der junge Stardesigner die ersten Artworks von Mario, womit gleichzeitig auch der Startschuss einer unglaublichen Laufbahn fiel. 1981 feierte der italienische Klempner schliesslich seinen ersten Auftritt in einer Nebenrolle bei dem Spiel Donkey Kong. Danach bekam Mario auch seine eigenen Spiele, welche auf diversen Handhelds sowie den Konsolen NES und SNES erschienen und sich in den Verkaufscharts immer ganz oben hielten. Heute zählt man neben drei Zeichentrick-Serien und einem Kinofilm knapp 100 Spiele, in denen der berühmteste Latzhosen-Träger der Spielewelt zu sehen ist. Davon sticht besonders das 1996 erschienene Mario 64 hervor, welches einen bahnbrechenden Meilenstein in der Geschichte der dreidimensionalen Videospiel-Branche legte. Ein Gameplay, das seinesgleichen suchte und eine grafische Darstellung, wie man sie sich zuvor nur erträumen konnte, und vor allem eine ungeheuer grosse spielerische Freiheit machten das Game zu recht zu einem der beliebtesten und erfolgreichsten überhaupt.

Doch was macht Mario eigentlich so erfolgreich? Liegt es an seiner Person und seinem Aussehen oder doch nur an dem beispiellosen Spielspass und der guten Qualität seiner Spiele? Okay, der kleinwüchsige Klempner ruft mit seiner Knollen-Nase und seinen putzigen Animationen sicherlich einen gewissen "Jöh-Effekt" hervor, aber ob dies alleine tatsächlich jahrzehntelange Erfolge bescheren kann? Zudem hat Mario sein Aussehen sowieso der damals beschränkten Technik zu verdanken: Seine Mütze trägt er nämlich nur, weil Haare damals sehr schwer zu animieren waren und auch Nase und Schnurrbart sind aus technischen Gründen derart überdimensional. Der Name kann es auch nicht sein, oder wenn, dann auch nur durch Zufall. Dieser bekam er Legenden zufolge nämlich von Mario Segali, dem Vermieter des amerikanischen Nintendo-Hauptsitzes, welcher anscheinend äusserliche Ähnlichkeiten mit der virtuellen Figur hatte und man sich so dazu entschloss, den vorher als Jumpman bezeichneten Kerl von nun an Mario zu nennen.

Ein geschriebenes Rezept für die Erfolge dieser lebenden Jump and Run Legende gibt es also nicht. Dies ist wahrscheinlich auch einer der Gründe, warum die Spiele mit Mario noch immer so gut ankommen und in der gesamten, 20-jährigen Mario-Ära von keinem anderen Entwickler auch nur ansatzweise kopiert werden konnten. Dass Mario in der Gunst der Spieler liegt, zeigt nicht nur die Tatsache, dass Mario zusammen mit Lara Croft die berühmteste Spielfigur der Welt ist. Auch viele Umfragen, wie jüngst beispielsweise auch ein Popularitätstest in England, wo Mario sogar öfters erkannt wurde als Premierminister Tony Blair, zeigen, welch fulminante Community in all den Jahren aufgebaut wurde.

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Admin am 12 Mrz 2005 @ 16:10
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