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Super Monkey Ball 2: Review

  Nintendo GameCube 


Zum Launch der GameCube-Konsole sorgte vor allem ein Spiel für Furore. Nicht nur, dass Super Monkey Ball das erste Spiel war, welches Sega für eine Nintendo-Konsole entwickelte, nein, der Titel war sogar richtig gut und entpuppte sich als Überraschungshit. Mit vielen neuen Stages und Minispielen melden sich die in Kugeln eingepferchten Affen nun endlich zurück. Ob

Super Monkey Ball 2

die Erwartungen erfüllen kann?



Hauptspiel

Super Monkey Ball 2 ist unterteilt in zwei wesentliche Bereiche. Dies wären zum einen das Hauptspiel, auf welches wir nachfolgend zuerst eingehen, und zum anderen die Minispiele. Das Hauptspiel ist wiederum unterteilt in die drei Spielvarianten Storymodus, Herausforderungsmodus und Übungsmodus, wobei es bei allen dreien letztendlich um dasselbe geht. Während man beim Herausforderungsmodus mit bis zu vier Spielern alle Stages nacheinander bestreiten kann, dient der Übungsmodus zur Festigung der bereits gespielten Stages. Anfangs solltet ihr aber den Storymodus besuchen, da hier alle Stages für den Übungsmodus erst freigeschaltet werden müssen. Im Gegensatz zum Vorgänger, wo alle Kurse ohne jegliche Hintergrundgeschichte aneinandergereiht wurden, kann der Storymodus von Super Monkey Ball 2 nun zumindest ansatzweise auch als solcher bezeichnet werden. Dr. Bad-Boon, ein fieser Wissenschaftler aus der Zukunft, terrorisiert nämlich die Einwohner von Jungle Island. So hat er der Insel sämtliche Bananen geklaut und hofft nun, dass die Affen verhungern. Grund für seine diabolischen Handlungen ist das Affenmädchen Meemee, welche die Heiratsanträge des verliebten Dr. Bad-Boon immer wieder mit scharfen Worten verneinte. In zehn Welten, die jeweils genauso viele Stages enthalten, sammelt ihr nun also Bananen ein und versucht Dr. Bad-Boon zu stoppen und von Meemee fern zu halten. Die Story wird euch dabei immer nach Vollendigung einer Welt mit einer Zwischensequenz erzählt. Die Dialoge sind aber leider ziemlich kindlich ausgefallen und die Story blüht auch nicht gerade von neuen Ideen. Doch glücklicherweise lässt sich dieses Geschicklichkeitsspiel auch ganz gut ohne Hintergrundgeschichte spielen.

In den verschiedenen Stages geht es darum, seine Spielfigur in der Kugel möglichst schnell über bewegliche und in alle Richtungen neigbare Plattformen zu bewegen. Dabei gilt es noch Bananen einzusammeln und knifflige Passagen zu überwinden, um so den freien Fall in die Tiefe zu vermeiden. Was in der Theorie sehr einfach tönt, kann in der Praxis doch mal zu kniffligen Situationen kommen, denn ihr steuert nicht die Kugel, sondern die Plattform. Dieses Spielprinzip kann man am ehesten mit den realen Geschicklichkeitsspielen vergleichen, die wir wohl die meisten noch von früher her kennen. Es ging darum, kleine Kugeln durch drehen und Neigen der Grundfläche durch ein Labyrinth in ein Ziel zu manövrieren.

Im Game bewegt man sich hingegen nicht in Labyrinthen, sondern auf den unterschiedlichsten Plattformen in luftiger Höhe. Da gilt es dann, seine Kugel durch viel Geschick durch stetig verzwickter werdende Levels zu lotsen und zu vermeiden dass man über den Rand hinaus in die Tiefe fällt. Passiert das, kann man die jeweilige Plattform noch mal von Anfang an in Angriff nehmen. Das ist allerdings halb so schlimm, da die Kurse meist nicht sehr lang und meist ohne Probleme innerhalb des Zeitlimits von 60 Sekunden zu bewältigen sind. Im Vergleich zum Vorgänger wurde nun viel mehr mit komplexen Mechanismen gearbeitet. Auch könnt ihr teilweise über Knöpfe laufen und so eine sich bewegende Plattform zum Stehen bringen oder umgekehrt. Es sind also reichlich neue Ideen dazugekommen.

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Admin am 12 Mrz 2005 @ 16:13
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