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Super Monkey Ball Adventure: Review

  Nintendo GameCube 

Der Name "Super Monkey Ball" steht für Affen in durchsichtigen Kugeln, die sich auf frei schwebenden Ebenen bewegen, Bananen sammeln und möglichst schnell in Richtung Ziel rollen. Drei Teile sind bereits erschienen und alle konnten die Idee einer Art Geschicklichkeitstraining aufrechterhalten. Zeit für neue Ideen? Traveller's Tales bejaht dies und formt aus der Idee von Affen in Bällen ein Adventure.

Alle haben wir sie liebgewonnen, die flinken Affen mit ihren riesigen Ohren, die an Lutscher erinnern. Aiai, Meemee, Gongon und Baby absolvieren in Super Monkey Ball Adventure eine Reise durch die fünf Königreiche von Monearth. Geheimnisvolle Mächte scheinen im Land ihr Unwesen zu treiben und es ist nun an den vier Helden, herauszufinden, was sich dahinter verbirgt. Bald erkennt man, dass die verschiedenen Königreiche aus noch nicht erklärten Gründen völlig zerstritten sind und die Hochzeit von Prinzessin DeeDee und Prinz AbeAbe daher nur ein Wunschtraum bleiben wird. Unsere vier Helden kümmern sich um das Problem, indem sie Frohsinn verbreiten, die Naysayers besiegen und dadurch die verfeindeten Königreiche wieder miteinander vereinen, damit die angestrebte Hochzeit doch noch stattfinden kann.

Der Spieler übernimmt die Rolle der Hauptcharaktere und rollt, eingeschlossen in einer durchsichtigen Kugel, durch das bunte Königreich. Die schwebenden Plattformen und das Flair eines Arcade-Geschicklichkeitsspiels sind in erster Linie verschwunden, denn diesmal gibt es eine richtige Story, die den Spieler durchs Abenteuer geleitet. Über Stock und Stein rollen die Bälle, über bunte Wiesen, Waldböden und schmale Pfade, um Aufgaben anzunehmen und diese möglichst schnell zu lösen. Die Welt wird bevölkert von anderen Affen, die man durch Drücken eines Knopfes einfach ansprechen kann. Diese erteilen dem Spieler eine von vielen Aufgaben, die wie Mini-Spiele daherkommen. So wird einem zum Beispiel aufgetragen, Bienenstöcke zu sammeln, ein verloren gegangenes Affen-Baby unter einem Zylinder zu finden oder ganz einfach für ein Foto zu posieren. Zum Erfüllen der Aufgaben bleibt dem Spieler aber nicht uneingeschränkt Zeit. Nach Annahme beginnt eine Uhr zu ticken und zählt gnadenlos auf Null herunter, während man hastig durch hohe Schluchten rollt, auf Trampolin-Blumen springt und über schmale Pfade balanciert. Kann die Aufgabe in der geforderten Zeit erfüllt werden, gilt sie als gelöst. Eine lustige Idee, die im Grunde genommen auf ihre Art recht gut funktioniert. Allerdings muss der Spieler, vor allem wegen des Zeitlimits, nach dem "Trial and Error"-Prinzip arbeiten, denn natürlich liegt die Lösung des Problems nicht gerade hinter der nächsten Ecke. Wohin gerollt wird, entscheidet der Spieler aus dem Bauch heraus und entdeckt mit viel Glück gleich beim ersten Mal die gewünschten Orte. Ist diese Hürde überwunden, muss man erst noch an den betreffenden Ort gelangen, was sich öfters schwieriger gestaltet als gewünscht. Die Länder sind wie freischwebende Inseln aufgebaut und wer sich über den Rand hinaus bewegt, wird in die Tiefe stürzen. Dieser Umstand wird gerade dann ärgerlich, wenn sich der Spieler auf Trampolin-Blumen hüpfend auf höhere Ebenen begeben will. Denn leider ist die Sicht nicht immer optimal auf den Landepunkt gerichtet, was einem das eine oder andere Frusterlebnis beschert. Stürzt der Spieler ab, kann er die Mission aber nicht direkt erneut in Angriff nehmen, vielmehr wird er an einer komplett anderen Stelle der Insel wieder auf festen Boden gesetzt. Was folgt, ist die erneute Suche nach dem Auftragsteller, eine umständliche Art, die man besser hätte lösen müssen.

Super Monkey Ball Adventure
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Severin Auer

Super-Monkey-Ball-Adventure


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Severin Auer am 29 Aug 2006 @ 13:50
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