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Super Smash Bros.: Review

  Nintendo Wii U 

Super Smash Bros. für die Wii U ist neben Mario Kart 8 Nintendos wichtigster Titel des Jahres 2014. Nicht weniger als die Trendwende der strauchelnden Konsole soll das Prügelspiel einleiten. Könnte gelingen, denn Smash Bros. ist in allen Belangen fast perfekt.

Aufs Maul?

Mit Smash Bros. für Wii U veröffentlicht Nintendo die mittlerweile fünfte Auflage der erfolgreichen Klopperserie. Einst als Nischentitel auf dem N64 veröffentlicht, mauserte sich der Nachfolger auf dem GameCube zum erfolgreichsten Spiel jener Plattform und verzeichnete auch auf der Wii fabelhafte Absatzzahlen. Nach dem Gastspiel auf 3DS nun also die Fassung für Wii U. Im Kern hat sich wenig am Spielprinzip verändert: Ihr wählt einen der unzähligen Nintendo-Recken und tretet gegen andere Figuren an, denen ihr Saures gebt. Der Clou: Statt einen Lebensbalken zu leeren, wie dies bei Street Fighter und Konsorten der Fall ist, fügt ihr einen Schadenswert zu. Je höher dieser ist, desto weiter fliegt euer Kontrahent (oder ihr selbst), irgendwann fallt ihr von der Levelplattform und verliert ein Leben. Wer übrig bleibt, hat gewonnen. Simpel und doch fesselnd, da das zunächst flach anmutende Kampfsystem aus vier Standard- und vier Spezialangriffen um Items und Besonderheiten der Stages erweitert wird. Die Items selbst kommen grösstenteils aus dem Nintendo-Universum.

Super Smash Bros. Bild
Der aus Super Mario Bros. bekannte Superpilz lässt euch zu doppelter Grösse heranwachsen, die Feuerblume kleine Flammenbälle werfen, ein Stern macht euch kurzzeitig unverwundbar. Pokébälle lassen eines von dutzenden Monstern auf die kämpfende Meute los, diverse Schwerter aus Fire Emblem oder Zelda dienen als potente Prügel, um Opponenten vom Feld zu stossen. Die einzelnen Levels strotzen vor Möglichkeiten, sich des anderen zu entledigen. Auf Brinstar, dem Lava-Planeten aus Metroid, beispielsweise habt ihr mit dem ständig steigenden Magmapegel zu kämpfen. Eine Berührung mit der tausende Grad heissen Masse fügt euch nicht nur Schaden zu, sondern katapultiert euch auch noch in die Luft, wo ihr wehrlos herumtrudelt. In der Pokémon-Arena gibt es ein Stelldichein aller verschiedenen Monster, die vollkommen ungefragt auftauchen und sich im Kampf einmischen, während ihr im Lylatsystem in eine gigantische Weltraumschlacht gezogen werdet und zwischen den verschiedenen Geschwadern hin und her springen müsst. Jede der Arenen ist liebevoll und mit Akribie zum Detail umgesetzt worden, so dass jeder Pixel den Charme der grossen Nintendo-Titel versprüht.

Super Smash Bros. Bild

Nintendo All-Stars

Das Roster der Kämpfer besteht zumeist aus den ganz grossen Namen: Super Mario, Link, Kirby, Pikachu, Donkey Kong. Unter den zunächst verfügbaren 40 Charakteren befinden sich auch Gaststars wie Sonic, Mega Man oder Pac-Man und einstige Sidekicks, allen voran das Pokémon Glurak und der anonyme Animal-Crossing-Bewohner. Schade, dass es Solid Snake aus der Metal-Gear-Reihe nach seinem Wii-Debüt nicht noch mal ins Spiel geschafft hat. Trotz der Vielzahl unterschiedlichster Figuren und Kampfstile haben es die Entwickler geschafft, Stärken und Schwächen so auszubalancieren, dass keine Figur übermächtig oder unterlegen ist. Einzige Ausnahme: Donkey Kong. Der Gorilla ist wegen seiner Grösse behäbiger als der Rest, dafür besitzt er eine Attacke, bei der er wie wild auf den Boden schlägt. Dieser Angriff ist etwas zu stark und besitzt einen viel zu grossen Wirkungsradius.

Super Smash Bros.
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Daniel Wendorf

Super-Smash-Bros.


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Daniel Wendorf am 16 Dez 2014 @ 11:42
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