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Tak - Die grosse Juju-Jagd: Review

  Nintendo GameCube 

Juju, Pupanunu, JibbaJabba, Omazonen. Würdet ihr diese Wörter in einem Forum benutzen, würden euch die allseits bekannten "WTF's" nur so um die Ohren fliegen. In Wahrheit jedoch sind das nicht irgendwelche zusammengemauserten Wortstammeleien von drogenabhängigen Entwicklern, sondern Begriffe, wie ihr sie im mittlerweile dritten Ableger der Tak-Serie von THQ mehrmals zu hören bekommen werdet. Ihr wollt mehr erfahren? Dann ab zum Test.



Die Geschichte

In dritten Tak-Ableger nehmt ihr an einem Wettkampf teil. Das Sieger-Duo kann dabei die Gunst des Mond-Jujus, einer Schutzpatronin, gewinnen. Durch den Schutz, der euch von dem Mond-Juju gewährt wird, wird die Zukunft des Pupanunu-Volkes für sechzig Jahre gesichert. Der Stamm der Pupanunu stellt ein ziemlich ungleiches Paar der Herausforderung: Tak und Lok. Unterschiedlicher könnten die beiden nicht sein: Tak ist zwar klein, dafür aber intelligent. Lok dagegen ist ein grosser starker Tollpatsch. Natürlich wäre ein Wettkampf ohne Kontrahenten kein Wettkampf. So müsst ihr gegen drei andere Teams antreten, die natürlich von weit her angereist kommen. Namentlich erwähnt wären das die Omazonen, welche zwar jung aussehen, es aber bei Weitem nicht zu sein scheinen; das Team Schwarzer Nebel, welches von Anfang an versucht, mittels unfairen Machenschaften den Wettkampf zu gewinnen und das Team JibbaJabba, welches eine Sprache spricht, die der eines Jabbas aus Star Wars alle Ehre macht. Verstehen könnt ihr die Beiden aus diesem Team also nicht unbedingt.

Das Spiel

Das Abenteuer beginnt im Dschungelgebiet der Pupanunu. Hier durchlauft ihr erst einmal den Tutorial-Level. Alleine hier macht ihr mehrmals Bekanntschaft mit einigen sehr lustigen Dialogen zwischen Tak und Lok. Von den Beiden werdet ihr in regelmässigen Abständen immer wieder zum Lachen gezwungen. Zu verdanken ist das auch der hervorragenden deutschen Lokalisierung. Bald habt ihr das Tutorial hinter euch gebracht und ihr findet euch in der Juju-Welt wieder. Von hier aus macht ihr euch auf in vier verschiedene Tempel, die aus jeweils drei Levels bestehen. Die einzelnen Level sind noch einmal in verschiedene Abschnitte unterteilt, die ihr durch zu aktivierende Warp-Portale erreichen könnt. A propos Level: Diese sind teils sehr langatmig und ihr bekommt ständig die gleichen Aufgaben vorgesetzt. Meist löst ihr die Aufgaben durch simple Schalterrätsel. Von Zeit zu Zeit aktiviert ihr Checkpoints und prügelt euch mit Schwert oder Hammer durch kleinere Gegnerhorden.

Glücklicherweise könnt ihr aber sowohl Tak als auch Lok spielen, was bei dem Leveldesign auch bitter nötig ist. Denn ohne die Zusammenarbeit beider Charaktere kommt ihr nicht weiter. So müsst ihr mit Lok Tak auf höhere Ebenen werfen, damit dieser einen Checkpoint aktivieren kann oder explosive Fässer gegen Hindernisse werfen, um euch den Weg freizusprengen. In einem Wüstenlevel beispielsweise steuert ihr die beiden Charaktere gar per Splitscreen. Mit dem einen Charakter öffnet ihr per Schalter dem anderen eine Tür und umgekehrt. Den Charakterwechsel könnt ihr jederzeit per Knopfdruck vollziehen. Stellenweise trefft ihr auch auf sogenannte Melodien-Steine. Diese wurden von Jujus in den verschiedenen Levels platziert, um den Teams ein wenig unter die Arme zu greifen. Die Steine werden durch "Summen" aktiviert. Zuerst leuchtet ein Richtungspfeil auf. Drückt ihr diese Richtung auf eurem D-Pad erscheinen Knopfsymbole in der Luft, die ihr schnell hintereinander drücken solltet. Wiederholt den Vorgang ein paar Mal, damit sich die Energieleiste am Bildschirmrand auffüllen kann. So öffnet ihr Wege zu verschiedenen Ebenen im Spiel, die ohne die Melodien-Steine nicht zu erreichen wären.

Tak - Die grosse Juju-Jagd
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Andy Wyss

Tak---Die-grosse-Juju-Jagd


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Andy Wyss am 12 Feb 2006 @ 18:21
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