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Tales of Symphonia - Dawn of the New World: Review

  Wii 

Die erfolgreichste Konsole der aktuellen Generation ist zweifelsohne die Nintendo Wii. Und obwohl die Konsole aus Japan kommt, gibt es bisher erstaunlich wenige Rollenspiele. Mit Tales of Symphonia 2 wurde nun endlich neues Futter geliefert. Kann das Spiel überzeugen?

Auf in die neue Welt

Mit Dawn of the New World erscheint für Nintendos aktuelle Konsole der Nachfolger des Gamecube-Hits Tales of Symphonia. Dieser konnte anno 2004 vollends überzeugen und erhielt bei uns glatte 9.0 Punkte. Der nun erschienene Nachfolger, der in Japan bereits vor einem Jahr veröffentlicht wurde, setzt dabei fast nahtlos an den ersten Teil an. Sowohl spielerisch als auch inhaltlich.

Dawn of the New World beginnt zwei Jahre nach den Ereignissen aus Tales of Symphonia. Nachdem Lloyd und die Auserwählte Colette die gespaltene Welt wieder vereint und einen neuen Manabaum erschaffen hatten, um die beiden Teile zusammenzuhalten, sollte eigentlich Frieden einkehren. Doch weit gefehlt: Die beiden Völker haben sich in den Jahren der Trennung unterschiedlich schnell entwickelt. Während die Sylvaranti technologisch viel weiter sind, sind die Tethe'allans eher zurückgeblieben, dafür aber mit einer mächtigen Armee bestückt. Und so sind vor allem Neid und Unsicherheit die vorherrschenden Gefühle in der Bevölkerung. Verstärkt durch die heftigen Wetterwechsel entbrannte so ein Konkurrenzkampf zwischen den beiden Völkern. Das endet darin, dass man sich nicht mehr riechen kann, sich nicht mehr vertraut und dass auf beiden Seiten Armeen gebildet werden, um sich voreinander zu schützen. Die Welt ist vereint, die Barriere in den Köpfen allerdings noch nicht verschwunden.

Mut lässt Träume wahr werden

Ihr übernehmt die Geschicke von Emil Castagnier, einem unschuldigen und unsicheren Jungen der Sylvaranti. Eines Tages wird seine Heimatstadt von der Kirche von Martel, der Armee der Tethe'allans, überfallen und geplündert. Bei der Aktion sterben Hunderte von Menschen, darunter auch seine Eltern. Geschockt von dieser Tat, zieht sich Emil zu seiner Tante zurück. Die Unsicherheit und unterdrückte Wut gegenüber der Kirche von Martel lässt Emil immer introvertierter und unsicherer werden. Auch der Anführer der Armee, ein gewisser Lloyd, wird Ziel seines Hasses. Als er eines Tages Marta trifft, die von der Kirche gejagt wird, entschliesst Emil endlich, selbst zu handeln und verbündet sich mit Marta, um die Welt wieder zu einen und das Missverhältnis zu kitten.

Ein Klassiker

Tales of Symphonia: Dawn of the New World orientiert sich ganz klar an den Klassikern des japanischen Rollenspiels. Die gesamte Geschichte, die Welt und auch das Kampfsystem wurden so schon mal gesichtet und perfektioniert genutzt. Und auch wenn Namco hier eigentlich nichts Neues bietet, so ist der zweite Tales-Teil dennoch ein ganz besonderes Schmankerl für Nintendo-Nutzer. Denn das Rezept zu kennen und daraus ein schmackhaftes Menü zu machen, sind zwei verschiedene Paar Schuhe.

Tales of Symphonia - Dawn of the New World
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Patrik Nordsiek

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Patrik Nordsiek am 29 Dez 2009 @ 16:33
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