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Tales of Symphonia: Review

  Nintendo GameCube 


Die Rollenspieler unter uns wurden auf dem Gamecube ja nicht gerade mit massig tollen Produkten überhäuft. Neben Phantasy Star Online, Paper Mario und Skies of Arcadia kam eigentlich nicht viel Interessantes aus dem Osten in diesem Genre heraus. Doch nun, seit Ende 2004 liegt der Hoffnungsträger der Rollenspiel-Fangemeinde endlich in den heimischen Händlerregalen. Tales of Symphonia ist endlich da und ich als Fan von Rollenspielen aus dem Osten, konnte es mir natürlich nicht nehmen lassen, das heisse Teil für euch ausführlich zu testen!



Wie alles begann...

Vor langer Zeit existierte ein gigantischer Baum, der die Quelle allen Manas war. Ein Krieg brachte dem Baum den Tod; er vertrocknete und starb. Das Leben eines Helden wurde an seine Stelle gesetzt. In ihrer Trauer über den Verlust zog sich die Göttin in die Himmel zurück. Die Göttin befahl den Engeln: "Ihr müsst mich aufwecken, sollte ich schlafen, denn sonst wird die Welt zerstört." Die Engel brachten die Auserwählte zur Erde, die sich zum Turm begab, der die Himmel berührte. Und dies war der Beginn der Welterneuerung.

Auf dieser kleinen Geschichte baut die Story von Tales of Symphonia auf. Zur Story selber will ich eigentlich nicht viel verraten, da dies dem ein oder anderen etwas an Reiz nehmen könnte. Nur soviel: In der Rolle von Lloyd spielt ihr zwar nicht den Helden aus der obigen Geschichte, aber einen der Begleiter, der die Auserwählte auf ihrer langen Reise begleitet. Unterwegs müsst ihr natürlich Unmengen von Gefahren bestehen, trefft neue Weggefährten, führt viele Gespräche und erlebt eine fantastische Rollenspiel-Welt, die noch so manche Überraschungen offenbaren lässt. Macht euch gefasst auf eine Reise, die es in sich hat mit einer Story, die sich erst nach einiger Spielzeit so richtig entpuppt und euch in ihren Bann zieht.

Gameplay

Im Spiel selber findet ihr euch in einer Welt wieder, in der ihr theoretisch gesehen von einem Schlüsselpunkt zum nächsten rennt. Dies ist allerdings kein negativer Punkt, da es fast in jedem eher linearen Rollenspiel so ist. Das Ganze wird natürlich mit massig Kämpfen, Gesprächen, In-Game und Anime Sequenzen, Besuchen in verschiedenen Dörfern und vielem mehr versüsst. Es gibt sicherlich genug zu entdecken in der Welt von Tales of Symphonia, das verspricht schon nur die Spielzeit von etwa 50 bis 80 Stunden. In den Dörfern könnt ihr die klassischen Dinge erledigen, die es in einem Rollenspiel halt gibt: Ausrüstung kaufen oder aufwerten, ein Nickerchen machen, um die Truppe wieder auf Vordermann zu bringen, Gespräche führen und den ein oder anderen Nebenquest erledigen. In solchen Dörfern befinden sich meistens Schlüsselpunkte oder Personen, welche die Story weiterbringen. Kommt es mal zu einem Zeitpunkt, an dem ihr keinen Schimmer mehr habt wo ihr hin sollt, könnt ihr ein Gespräch unter den Party-Mitgliedern aufrufen, die meistens Auskunft darüber geben, was man als nächstes tun sollte, was aber selten der Fall ist.

Das Einkaufen wurde in Tales of Symphonia recht klug gelöst, ihr habt stets den Überblick über die Ausrüstungsgegenstände, die ihr anwählt. Ihr erkennt auf einen Blick, welches Item für welchen Charakter gedacht ist und ob es dessen Statuswerte sich verbessern oder verschlechtern. Die Anzahl der bereits vorhanden Items hat man auch im Überblick. Es gibt also keinen Aspekt, der die Shopping-Lust unter uns Rollenspiel-Fans trüben könnte. Ausserdem gibt es, wie bereits erwähnt, die Möglichkeit Items aufzuwerten. So kann man zum Beispiel den Schmieden in den Dörfern ältere Items geben, um ein bestimmtes damit zu verbessern. Recht nette Funktion, nicht allzu komplex wie zum Beispiel in Vagrant Story, aber ein Besuch beim Dorf-Schmied lohnt sich allemal.

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Admin am 12 Mrz 2005 @ 16:19
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