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Teenage Mutant Ninja Turtles - Smash-Up: Review

  Wii 

Hach, was waren die Teenage Mutant Ninja Turtles - oder Hero Turtles, wie sie im deutschsprachigen Raum ursprünglich hiessen - doch für tolle Helden. Nun versuchen die vier Schildkröten ein Comeback auf der Wii. Doch das scheitert grandios.

Das haut dir glatt das Blech weg!

Wer Anfang der 1990er nicht wenigstens einmal den genialen Introsong in der Interpretation von Frank Zander gehört hat, wird wohl niemals die Faszination verstehen, die von diesen vier, auf Menschengrösse mutierten Schildkröten ausgeht. Mit Ninjawaffen ausgerüstet kämpfen sie für das Gute und meist gegen Shredder, den Oberbösewicht der gesamten Serie. Gerade die erste Zeichentrickserie hat es damals geschafft, mit gelungener Selbstironie Kinder und Erwachsene gleichermassen zu fesseln. Auch waren die Folgen nicht nur lustig, sondern auch actionreich zugleich. Drei eher mässige Kinofilme später war die Serie allerdings so gut wie tot. Mit der Anfang des 21. Jahrhunderts entwickelten zweiten Serie fing der Hype aber wieder von vorne an und erreichte 2007 vorläufig seinen zweiten Höhepunkt mit der Veröffentlichung eines Animationsfilmes.

Auf Basis der zweiten Serie und des letzten Kinofilms veröffentlicht Ubisoft nun Teenage Mutant Ninja Turtles: Smash-Up. Um es vorweg zu sagen: Das Spiel kann zu keinem Zeitpunkt die hohen Erwartungen der Fans erfüllen. Um genau zu sein, könnte es auch keine niedrigen Erwartungen erfüllen. Doch fangen wir doch mal ganz systematisch an.

Brawler ohne Seele

Grundsätzlich lässt sich Smash-Up als Brawler à la Super Smash Bros. bezeichnen. Aber was heisst hier eigentlich grundsätzlich? Das Spiel wirkt wie eine Eins-zu-eins-Kopie des Klassenprimus. Auch hier tretet ihr gegen maximal drei Gegner gleichzeitig in einer Arena an. Das Ziel ist, der letzte verbleibende Überlebende zu werden und die Opponenten entweder aus dem Spielbereich zu befördern oder ihre Energieleiste auf Null zu reduzieren. Letztere Möglichkeit ist dabei die wohl signifikanteste Änderung im Vergleich zu Super Smah Bros. Eine Prozentanzeige wie bei Nintendos Brawler gibt es nicht.

Bei den Kämpfern könnt ihr ihr natürlich zwischen den vier Turtles Leonardo, Donatello, Raphael sowie Spassvogel Michelangelo und zwischen Splinter, April sowie Casey wählen. Bei den Missionen dürft ihr zwar hin und wieder auch mal in eine böse Rolle schlüpfen, doch in den Mehrspieler- sowie in den Turniermodi seid ihr auf diese sieben Charaktere - plus witzige, aber überflüssige Rabbids als Geheimfiguren ? beschränkt. Das grosse Vorbild bietet hier immerhin mindestens 17 spielbare Charaktere. Wer jetzt mit dem Slogan "Klasse statt Masse" argumentiert, liegt schnell am Boden. Die unterschiedlichen Figuren spielen sich allesamt gleich. Selbst die unterschiedlichen Waffen machen kaum einen Unterschied. Die Angriffe sehen zwar anders aus, aber in punkto Geschwindigkeit, Ausdauer und Kraft gibt es höchstens marginale Differenzen.

Teenage Mutant Ninja Turtles - Smash-Up
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Patrik Nordsiek

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TMNT

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Patrik Nordsiek am 30 Okt 2009 @ 00:36
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