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The House of the Dead - Overkill : Review

  Wii 

Grindhouse - das verheisst seit dem Film-Doppelpack von Robert Rodriguez und Quentin Tarantino nicht nur einer kleinen Gruppe Eingeweihter ein erstklassig drittklassiges Kinoerlebnis. Doch selbst nach dem Erfolg der beiden Filme blieb die erhoffte Flut an B-Movie-Neuauflagen aus und jetzt springt doch glatt ein Videospiel in die Bresche! Bühne frei für House of the Dead: Overkill! Monster, Menschen, Mutationen! Und Maschinengewehre!

Mutantenstadl

Gleich zu Beginn macht Overkill mit entsprechenden Effekten klar, dass es wohl am liebsten im Geiste von den Grindhouse-Jungs adoptiert worden wäre. Kratzer auf dem Bild, Flecken und zitterndes Zelluloid weisen dezent auf die Trash-Qualitäten des Materials hin, und auch inhaltlich wird nicht gegeizt. Schon der erste Level heisst Papa's Palace of Pain und wird von einer Zwischensequenz eingeführt, die ohne Weiteres als typischer Grindhouse-Trailer durchgehen könnte. Nicht anders ist es bei den späteren Abschnitten. Geht's zu Beginn noch in einem verlassenen Haus den Mutanten an den Kragen, führt euch der haarsträubende Handlungsfaden bald über einen Zug, ein Krankenhaus und einen Jahrmarkt zur Quelle der Infektion, welche aus normalen Leichen untote Monster macht. Von allen House of the Dead-Spielen bietet Overkill aber sicher die kohärenteste Handlung, denn der Spieler wird von solide geschriebenen und im wahrsten Sinne des Wortes abgefuckten Dialogen von einem Handlungsschauplatz zum nächsten getrieben.

Immer der Nase nach! Würg!

Dabei steuert sich Overkill aber noch genauso wie die anderen Teile der Reihe: Auf fest vorgegebenen Bahnen wird der Spieler in der Ich-Perspektive durch die Areale getrieben und muss mit gestreckter Wiimote Untote umnieten, was das Zeug hält. Das hat dann auch zur Konsequenz, dass man ziemlich wenig Zeit damit verbringt, nach dem Weg zu suchen, und somit ist das Spiel auch recht schnell vorbei. Nach vier, vielleicht fünf Stunden ist das letzte Häufchen Mutantenschleim mit einer Bleidusche versehen worden und es geht mit dem Heli ab nach Hause. Aber es macht Spass, und das sogar zu zweit.

Die einzigen Verschnaufpausen sind die unterhaltsamen Zwischensequenzen und die Abstecher in den Shop, wo sich die Standardpistole aufrüsten lässt und auch weitere Schmerzenspriester wie Maschinenpistole und Schrotflinte zu finden sind. Zu zweit ist das Ganze nicht nur möglich, sondern anscheinend auch ausdrücklich erwünscht - ein zweiter Spieler kann sich ohne Weiteres mit einer zweiten Wiimote ins Geschehen einklinken, und wenn man mag, lässt sich das Fadenkreuz auch kalibrieren, so dass man zum Beispiel mit dem Wii Zapper über Kimme und Korn schiessen kann.

The House of the Dead - Overkill
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Wille Zante


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Wille Zante am 18 Feb 2009 @ 11:12
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