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The Legend of Zelda - The Wind Waker HD: Review

  Nintendo Wii U 

Mit The Legend of Zelda: The Wind Waker HD betritt Nintendo Neuland. Und das gleich im doppelten Sinne. Einerseits, weil die Neulandthematik in The Wind Waker eine allgegenwärtige ist. Der kindliche Held, der in die Fussstapfen des Heldens der Zeit - Link - tritt, kuttert mit einem kleinen und überaus gesprächigen Boot über die Weiten des Ozeans und setzt so manches Mal seinen Fuss auf eine ihm unbekannte Insel. Neuland eben. Andererseits, weil uns mit The Wind Waker HD Nintendos erstes eigenes HD-Remake an Land gespült wurde. Ob das was werden kann? Und ob! Man ist schon fast versucht zu sagen, dass Nintendo so ziemlich jedem anderen HD-Remake da draussen zeigt, wer die Hosen anhat, ja, gar mit so manchem HD-Remake den Boden aufwischt. Weshalb das so ist? Ihr erfahrt es sogleich.

Schlafmützen

Ihr habt es bereits gelesen: In The Wind Waker HD schlüpft ihr, natürlich analog dem Original, nicht in die Rolle von Link selbst. Der Held der Zeit, um den sich über viele Jahrhunderte hinweg Legenden gesponnen haben, kehrte bekanntlich nach dem Sieg über Erzfeind Ganondorf zurück in seine Vergangenheit und lebte dort seine Kindheit aus. Ganondorf aber ist es irgendwie gelungen, das Siegel seiner Verbannung zu lösen und wieder unter den Lebenden zu wandeln. Unheil und Zerstörung sind, 1.000 Jahre nach Ocarina of Time, über die mittlerweile von einem riesigen Ozean bedeckte Welt hereingebrochen. Die Legende um den Helden der Zeit jedoch gewinnt auch deswegen wieder an Stärke, weshalb es auf einer Insel namens Präludien Brauch ist, einem Jungen, der sein zwölftes Lebensjahr vollendet hat, mit den Insignien des Heldens der Zeit zu beschenken. Dazu gehören beispielsweise Links Kleider und auch sein Schild.

Doch es gibt noch mehr Gemeinsamkeiten, die Link mit dem auserwählten Präludianer verbinden. Zumindest zu Beginn des Spiels sind sie beide Schlafmützen. Während Held Link allerdings damals bibbernd von einer Fee aus seinen düsteren Träumen geweckt und seinem Schicksal zugeführt wurde, ergeht es unserem zwölfjährigen Dreikäsehoch doch etwas anders. Gemütlich verpennt er seinen eigenen Geburtstag auf einer Aussichtsplattform seiner sympathischen Heimatinsel und wird mehr oder weniger sanft von seiner jüngeren Schwester aus seinen sicherlich süssen Träumen gerissen. Schon allerdings nimmt auch hier das Unheil seinen Lauf und unser Held, nachfolgend - zur Vereinfachung und auch, weil wir ihm selbst einen Namen geben können - einfach Link genannt, wirft nicht nur seine neu gewonnene und ziemlich grüne Tracht des Heldens der Zeit über die Haut, sondern wird auch Zeuge eines Vorkommnisses, welches seinem Kindesdasein ein jähes Ende bereiten wird.

Fantastisch: Die Optik
The Legend of Zelda - The Wind Waker HD Bild
Wie es sich für ein Videospiel mit viel Wassermasse gehört, tauchen plötzlich ein paar verärgerte Piraten auf, die mit ihren Kanonen ein grosses, gefiedertes, fliegendes und bösartig dreinguckendes Wesen - einen Riesenvogel - anvisieren und auch treffen. Die wertvolle Fracht, die sich die Piraten durch die Aktion zurückerobern wollten - immerhin den eigenen, ebenfalls noch recht kindlichen und obendrein weiblichen Captain -, stürzt allerdings nicht wie geplant ins Wasser, wo man sie einfach hätte aufgabeln können, nein, die holde Dame stürzt in den düsteren Wald der Insel Präludien, die selbstverständlich bereits von den Schergen Ganondorfs bewohnt und terrorisiert wird. Wagemutig wie unser kleiner Dreikäsehoch, ähm, wir meinen natürlich Link, ist, stürzt der sich nach einem kurzen Schwertkampftraining gleich ins Getümmel und befreit die kleine Piratenbraut.

The Legend of Zelda - The Wind Waker HD
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Andy Wyss


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Andy Wyss am 24 Sep 2013 @ 12:32
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