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The Simpsons Game: Review

  Wii 

Die Spielewelt sieht gelb. Nach über 16 Jahren erfolgreichen Zeichentrickfernsehens stand 2007 nun endgültig unter dem gezackten Zeichen der Chaos-Familie aus Springfield. Nicht nur, dass der Erfolg der schrägen Sippe im TV ungebrochen ist und mittlerweile mehr als eine Generation begeistert zuschauen lässt, auch im Kino feiert sie mit ihrem ersten Kinofilm einen riesigen Erfolg. Kein Wunder, dass eine Versoftung nicht lange auf sich warten lässt. Zwar hat man schon den einen oder anderen Simpsons-Titel auf den Computer- und Videospielmarkt gebracht, aber dieses Mal hatte niemand geringeres als Matt Groening sein wachsames Auge über die Produktion.

Der lang anhaltende Erfolg lässt sich wahrscheinlich auch nicht zuletzt durch die breite humoristische Palette beschreiben, denn die Simpson karikieren den American Way of Life genauso, wie sie mit Kalauern umherwerfen oder sich dem Slapstick verschreiben. Auch ein hintersinniger Politwitz sitzt dann und wann an der richtigen Stelle. Wenn es um einen guten Lacher geht, sind sie sich für nichts zu schade. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass auch im Spiel immerzu an der Gagschraube gedreht wird. Schliesslich hat die Bande aus Springfield einen Ruf zu verlieren. Zu lachen hat man übrigens als Konsolero auf allen Plattformen: Das Spiel beliefert neben den beiden Next-Gen-Maschinen auch die mobilen Geräte DS und PSP sowie die Playstation 2 und Wii. Die Fassung für Nintendos Fuchtelkonsole haben wir hier einmal näher unter die Lupe genommen.

Einen roten Faden gibt es im Game so gut wie gar nicht, insgesamt sind 16 Levels lose miteinander verwoben. Die einzelnen Spielabschnitte heissen hier seriengerecht Episoden. Durch die einzelnen Szenarien führt eine Anleitung für Die Simpsons - Das Spiel, die Bart auf dem Bürgersteig findet. So ist das also! Man wird von einem Spieler gelenkt vor und fristet sein Dasein als Computerspielcharakter! Mit dem Wissen um seine Existenz als Videospielcharakter kann er natürlich nach Herzenslust das verkörpern, wonach ihm gerade der Sinn steht. Und davon macht er reichlich Gebrauch: Als Bartman streift er durch die Gegend, bewaffnet mit Katapult und Cape, um unter anderem die Fieslinge dingfest zu machen, die ihn schon in der Schule immer malträtieren. Aber auch Marge, Homer und Lisa haben ihre Spezialfähigkeiten durch das Computerspiel entdeckt.

Gelb auf weiss

Wenn Homer genug kalorienhaltige Nahrung zu sich genommen hat, kann er sich zum Beispiel zu einer Kugel aufblasen und kurzerhand alles überrollen, was ihn an dem erfolgreichen Abschluss einer Mission hindern könnte. Aggressive Schokohäschen, rechtschaffende Museumswärter oder Konkurrenten, die ihm einen nahrhaften Bissen wegschnappen könnten, sind dann nicht mehr vor der Urgewalt sicher. Auch Lisas Meditationen sind eine grosse Hilfe, mit der schwere Gegenstände aus dem Weg geräumt werden können. Irgendwann sollte es sich ja auch mal auszahlen, dass Barts intellektuelle Schwester zum Buddhismus übergetreten ist. Ausserdem beweist sie mit ihrem Saxophon wahre Rattenfängerqualitäten, wenn aufgebrachte Bürger ihr oder jemanden aus ihrer Familie an die gelbe Haut wollen.


The Simpsons Game
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Martin Weber

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Martin Weber am 25 Nov 2007 @ 13:23
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