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The Wonderful 101: Review

  Nintendo Wii U 

Platinum Games war bis vor einigen Jahren relativ unbekannt. Doch dann kam der überaus verrückte Titel Bayonetta in die Läden, der für einen raschen Aufschwung in Sachen Aufträgen sorgen konnte. So kümmerten sich die Macher zuletzt beispielsweise um einen Ableger zur Metal-Gear-Serie. Zwar konnten längst nicht alle Titel des Entwicklers einen gleichbleibenden Erfolgskurs aufweisen, doch über zu wenig Arbeit kann das Studio nach wie vor nicht klagen. Nun wartet es mit dem neuen Videospiel The Wonderful 101 auf, das exklusiv für die Wii U erscheinen wird. Gelingt den Machern damit mal wieder ein Glücksgriff, der die nach Spielen lechzenden Wii-U-Nutzer endlich zufriedenstellen kann? Wir haben uns das Spektakel angeschaut.

Die Helden sind los!

Die Wii U hat in letzter Zeit mit allerhand Problemen zu kämpfen, die zumeist aber auf die mangelnde Anzahl der zur Verfügung stehenden Videospiele zurückzuführen sind. Nun kommt mit The Wonderful 101 aber wieder einmal ein gänzlich exklusiver Titel in die Läden, der schon vorab für viel Verwirrung gesorgt hat. Die ersten bewegten Bilder liessen nämlich nur schwer erahnen, worum es in dem Spiel überhaupt geht. Kein Wunder, denn rasant und abgedreht ist das actionbetonte Videospiel in jedem Fall.

Die Handlung dreht sich dabei um eine fiese Alien-Gruppierung, die zur Invasion angerückt ist und sich der Erde habhaft machen möchte. So startet The Wonderful 101 mitten im Geschehen. Ein Lehrer, der mit seinen kleinen Schülern unterwegs ist, gerät direkt ins Kreuzfeuer, doch soll es nicht lange dauern, bis er seine Schützlinge in Sicherheit bringt und sich kurzerhand die Superhelden-Uniform umschnallt. Die Erde ist nämlich auf solche Angriffe vorbereitet und hat eine Einheit bestehend aus 100 Helden geformt, die überall auf der Welt im Geheimen ihr Dasein fristen. Sie warten nur auf solche Situationen und kommen dann zusammen, um den Kampf gegen die bösen Mächte zu beginnen. Der titelgebende Held mit der Nummer 101 ist übrigens der Spieler selbst, der den Controller in seinen Händen hält.

The Wonderful 101 Bild
Der Einstieg verläuft relativ holprig. Ohne genau zu wissen, worum es eigentlich geht, wird man mit unzähligen Bildschirmhinweisen, Erklärungen und Aufgaben konfrontiert, die in den ersten Momenten totale Verwirrung stiften. Daher dauert es einige Missionen, bis man sich in das Spielprinzip eingearbeitet hat und sich mit der Handlung vertraut machen konnte. Die Story selbst bietet erwartungsgemäss nur wenig Tiefgang, schliesslich zeigt sie mit ihren verschiedenen Helden vorrangig Klischees. Das ist aber keineswegs schlimm, denn The Wonderful 101 will auf einfache Weise unterhalten, wobei dies naturgemäss bestens über Humor funktioniert. Der Titel bietet überraschend viele Dialoge, die sich dank der lustigen Ausführungen stets interessant gestalten und immer wieder für Lacher sorgen.

Dabei zielt der Titel keineswegs nur auf eine jüngere Generation ab, was man dem Spiel aufgrund seiner bunten Bilder durchaus unterstellen könnte. The Wonderful 101 kann jeden willigen Helden unterhalten. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass man sich auf die eigensinnige Gestaltung einlässt, was nicht immer ganz einfach ist. Man merkt dem Spiel in vielen Situationen die Herkunft an. Verrückte Einlagen, wie man sie beispielsweise schon in Bayonetta erlebt hat, kommen auch hier zum Einsatz, was den Wiedererkennungswert der Entwickler zwar steigert, jedoch sicherlich nicht jedem gefallen wird.

The Wonderful 101
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Daniel Dyba

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Daniel Dyba am 21 Aug 2013 @ 21:06
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