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Tournament of Legends: Review

  Wii 

Mit dem Actionshooter The Conduit bewiesen die High Voltage Studios, dass sie die Wii-Hardware sehr gut beherrschen. Das Spiel protzte mit einer überraschend guten Grafik und Steuerungsmöglichkeiten, die ausnahmsweise mal nicht Hardcoregamer verärgerten. Die neue Kreation der Spieleschmiede nennt sich Tournament of Legends und möchte vor allem Prügelspielfans ansprechen.

Legenden in der Arena

Tournament of Legends widmet sich einem durchaus interessanten und noch unverbrauchten Thema: Griechische Figuren aus der Mythologie treten in Arenen gegeneinander an, um ihre Stärken unter Beweis zu stellen. Zehn Charaktere stehen im Story-Modus zur Verfügung, darunter Berühmtheiten wie die Gottheit Jupiter oder der Gladiator Marcus. Auch Medusa, ein Minotaurus und andere Kreaturen können gewählt werden. Diese hören auf Namen wie Valeska, Bast, Thanatos und Kara. Letztendlich unterteilen sich die Protagonisten in die drei Klassen Wuchtige Helden, Robuste Helden und Schlanke Helden, die freilich individuelle Fähigkeiten mit sich bringen. Alle Kämpfer können mit einem Spezialangriff und einer Waffe ausgestattet werden, vor der Schlacht sucht man sich die passenden Eigenschaften aus. Während einer Story misst man sich mit den neun anderen Charakteren und schaltet bei Erfolg neue Speere, Zauber und dergleichen frei, die im darauffolgenden Kampf ausgewählt werden dürfen.

Der Schein trügt

Auf den ersten Blick wird quantitativ wirklich einiges geboten. 50 Magieattacken stehen den Charakteren zur Seite; durchschnittlich zwei unterschiedliche Waffen können am Kontrahenten ausprobiert werden. Und tatsächlich wirken die eigentlichen Kämpfe dadurch dynamischer. Jedoch nur so lange, bis man zwei, drei Geschichten verschiedener Krieger überstanden hat. In der Regel dauert das Beenden des Story-Modus rund 30 Minuten auf dem niedrigsten Schwierigkeitsgrad. Das ist nicht viel. Folglich ist das Hantieren mit Tötungsspielzeugen und Zaubern schon nach recht kurzer Zeit dezent eintönig.

Da helfen auch die an sich neckischen Ideen nicht viel. Beispielsweise kann es nach einem Knockout-Schlag des Gegners fast sofort weitergehen; längere Pausen oder dergleichen können durch ein amüsantes Verspotten überbrückt werden. Dies bringt dem noch stehenden Kämpfer im besten Fall sogar neue Lebens- oder Magieenergie ein. Interessant ist weiterhin, dass die eigene Rüstung Schaden nehmen kann und dadurch ein Angriff des Feindes effizienter wird. Zum Glück darf aber geblockt beziehungsweise ausgewichen werden. Oder man geht in die schützende Entfernung und versucht sich an den vorwiegend schön inszenierten Zaubern.

Tournament of Legends
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Sven Wernicke


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Sven Wernicke am 21 Jul 2010 @ 15:30
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