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Trauma Center - New Blood: Review

  Wii 

Frisches Blut soll ja immer wieder mal gut tun. Getreu diesem Motto gibt es mit Trauma Center: New Blood endlich neue OP-Geschichten für Wii-Spieler. Und im Gegensatz zum Vorgänger Second Opinion, der auf der DS-Version basiert, ist das frische Blut nun wirklich etwas Neues, da das Spiel exklusiv für die Wii erschien. Doktor Vaugh, bitte in den OP.



Klischees? Ach Quatsch!

Bereits beim Vorgänger Second Opinion trieften die Klischees nur so aus jeder verwinkelten Ecke der präsentierten Geschichten. Trauma Center: New Blood macht es da nicht anders, denn auch der zweite Teil gleicht einer Seifenoper, die sämtliche Klischees abdeckt, die mit Ärzten in Verbindung gebracht werden könnten. Selbst die ARD-Serie "In aller Freundschaft" kann da nicht mithalten.

Ihr übernehmt die Kontrolle über die beiden Ärzte Markus Vaughn und Valerie Blaylock, die im fernen Alaska im altmodischen Montgomery Memorial Hospital arbeiten. Wie sich bald herausstellt, arbeiten die beiden jungen, talentierten Ärzte nicht zufällig an einem so entlegenen Ort, denn die Protagonisten haben so ihre Absichten. Während Doktor Vaughn mit seiner Vergangenheit und seiner heilenden Hand kämpft, kümmert sich Doktor Blaylock um ihre Zukunft und um das Erlernen eben jener Heilbegabung.

Die völlig überzogene Geschichte um künstliche Viren, persönliche Schicksalsschläge und jede Menge Schmalz wird wie gewohnt mit verschiedenen Standbildern der Charaktere präsentiert, die genauso überzogen gezeichnet wurden. Im Gegensatz zu Second Opinion kann New Blood hier aber mit einer kompletten Vertonung aufwarten. Alle Charaktere werden gekonnt gesprochen, was eine dichte Atmosphäre erzeugt. Leider ist nur eine englische Sprachausgabe vorhanden, wogegen die Untertitel komplett und gut lokalisiert wurden.

Alles beim Alten

Nachdem ihr ein kleines, optionales Tutorial hinter euch habt, geht es auch schon in den OP, wo alles beim Alten geblieben ist. Sowohl die Darstellung als auch die Vorgehensweise hat sich nicht verändert. Noch immer liegen auf dem Nunchuk die acht bekannten Instrumente, die ihr mit der Wiimote einsetzt. So werden Tumore auch dieses Mal mit der bekannten Powell-Methode aus dem Vorgänger entfernt und euer grösster Feind sind natürlich wieder die Zeit sowie der Puls des Patienten. Um Letzteren aufrechtzuhalten, hat Dr. Blaylock eine eigene Begabung. Ihre heilende Hand lässt die Vitalwerte für eine gewisse Zeit stabil werden, während Dr. Vaughn die Zeit nahezu stoppt.

Neu dagegen ist die Möglichkeit, lediglich mit der Wiimote zu spielen. In diesem Fall ersetzt das digitale Steuerkreuz den Nunchuk. Allerdings ist das Einsetzen der heilenden Hand durch eine umständliche Tastenkombination etwas schwieriger. Wie gewohnt sind die Operationen meist bockig schwer und werden mit der Zeit sogar noch fordernder. Die Herausforderung ist im Gegensatz zum Vorgänger stark gewachsen, weshalb Einsteiger eher zum ersten Teil greifen sollten.

Trauma Center - New Blood
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Patrik Nordsiek

Trauma-Center---New-Blood


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Patrik Nordsiek am 09 Feb 2009 @ 12:44
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