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Triff die Robinsons: Review

  Wii 

Mit dem Animationsfilm "Triff die Robinsons" hat der etwas angeschlagene Trickgigant Disney wieder Standfestigkeit bewiesen. Für das kuriose Trickabenteuer rund um den Waisenjungen Lewis und sein Abenteuer in der Zukunft hagelte es grossartige Kritiken. Umso unverständlicher, dass der Streifen an den Kinokassen gemessen an früheren Animationshits wie "Findet Nemo" ziemlich unterging. Aber ein Animationsfilm wäre kein Animationsfilm, wenn er nicht ein dazugehöriges Multiplattformspiel mit sich brächte. So geschehen auch in diesem Fall, weshalb wir uns jetzt einmal genauer ansehen, ob die Robinsons auf Nintendos Muskelkater-Konsole eine gute Figur machen.

Beim heiligen Tut!


Mit Triff die Robinsons landet ein herrliches 3rd-Person-Jump 'n' Run auf Nintendos Wii. Ihr übernehmt die Rolle des Filmprotagonisten Wilbur Robinson, eines intelligenten, hilfsbereiten und pfiffigen Kerlchens, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, in die Vergangenheit zu reisen und Erinnerungsfotos mit berühmten historischen Persönlichkeiten - tot oder lebendig - zu knipsen. Bei einem dieser Ausflüge stösst der Spieler an die Seite von Wilbur und erlebt in einer schön inszenierten Sequenz in der Spielgrafik, wie Wilbur um sein Leben fürchten muss, als der ägyptische Tempel, in dem er sich befindet, einzustürzen droht.

Und genau in dieser Situation erlangt ihr erstmals Kontrolle über Wilbur. Richtig, kein langatmiges Tutorial, sondern gleich rein in die Action. Dennoch unterbricht das Programm den Spielablauf immer wieder kurz, um euch grundlegende Aktionen zu erklären. Gesteuert wird Wilbur mit der Wii-bewährten Kombination aus Nunchuk und Fernbedienung. Dabei steuert ihr mit dem Nunchuk Wilburs Laufbewegung und benutzt das Gerät im späteren Spielverlauf auch zum Zielen und Abfeuern eurer Gerätsschaften. Die Wii-Remote steuert Wilburs Blickrichtung, die auf dem Bildschirm stets mit einem etwas gross geratenen Augen-Symbol dargestellt wird. Ausserdem dient die Remote später für zahlreiche Aktionen und zum Wechseln eurer Waffen.

Seid ihr aus dem Tempel entkommen und zurück in der Zukunft, also Wilburs Gegenwart, legt das Spiel erst einmal den Schongang ein. Anhand vieler kleiner Aufgaben lernt ihr nach und nach nicht nur das Haus der Familie Robinson, sondern auch die wichtigsten Charaktere wie Wilburs Mutter, Opa Ben und all die anderen wirren Figuren aus dem Film kennen. Roboter Carl wird euch dabei übrigens kaum über den Weg laufen. Er dient euch dafür als mobile Hilfeoption und gibt euch auf Knopfdruck über Funk Tipps zur Lösung der aktuellen Aufgabe. Darüber hinaus lässt sich über das Optionsmenü immer ein Blick auf die Karte des jeweiligen Levels werfen - so geht in den 3D-Bauten trotz der teils etwas störrischen Kamera nur selten die Übersicht verloren.

Triff die Robinsons
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Tobias Kuehnlein

Triff-die-Robinsons


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Tobias Kuehnlein am 09 Mai 2007 @ 18:30
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