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Viewtiful Joe: Review

  Nintendo GameCube 


Capcom steht anscheinend wirklich auf rot! Zuerst kommt Halbdämon Dante in roter Tracht daher und nun wurde auch dem neuesten Sprössling der Capcom-Familie ein rotes Outfit verpasst. Ob sich unser ziegenbärtiger Held genauso gut schlagen wird wie sein dämonischer Verwandter oder er doch lieber noch einmal zum Modeberater gehen sollte, erfahrt ihr in unserem

Viewtiful Joe

-Review!



Von Popcorn und Helden in roten Anzügen!

Es hätte so ein schöner Abend werden können. Unser Möchtegern Frauenaufreisser Joe und seine Freundin Silvia sind im Kino und spachteln gemütlich Popcorn, während auf der Leinwand gerade das grosse Vorbild unseres ziegenbärtigen Hauptprotagonistens (nämlich Captain Blue) seine Gegner in Grund und Boden stampft! Doch siehe da, eine gigantische Roboterhand, welche urplötzlich aus der Leinwand herausflutscht, greift sich Joes Freundin und verschleppt sie direkt in den Film. Joe, der jetzt natürlich ordentlich stinkig ist, weil er sich sein Popcorn nicht mehr in Ruhe rein schaufeln kann, weiss natürlich, dass er dagegen etwas unternehmen muss. Natürlich geht es ihm auch auf den Wecker, dass seine Freundin weg ist und darum macht er sich kurzerhand auf den Weg in die Filmwelt um dem bösen Roboter sämtliche Schrauben aus dem mechanischen Körper zu dreschen! Gesagt, getan. Doch kaum ist unser Baseballcap-tragender Kumpel in der cartoon-artigen Welt gelandet, machen ihm die Schraubensäcke auch schon das Leben schwer. Doch zum Glück ist Captain Blue zur Stelle und predigt Joe, dass er eigentlich Superkräfte habe und diese nur noch aufwecken müsse. Nach einer sehr "Power Rangers"-artigen (kennt überhaupt noch einer die Serie?) Sequenz zeigt sich das Ziegenbärtchen in seiner ganzen Superheldenmontur! Mit einem roten Helm auf dem Kopf, einem Figur betonenden Anzug und einem obligaten Heldenumhang macht sich unser Helden-Sprössling auf den Weg seine Freundin, oder sogar die ganze Welt, zu retten, um anschliessend wieder bei einer Riesenladung Popcorn einen Action-Streifen geniessen zu dürfen.

Gameplay

Wie es sich für einen waschechten Superhelden gehört, kann natürlich auch Joe von diversen vorteilhaften Fähigkeiten Gebrauch machen. Diese müssen jedoch erst einmal freigeschaltet werden. Zu diesen Fähigkeiten gehören unter anderem Joes "Slow"-Manöver mit dem er die ganze Umgebung in Baywatch-Slowmotion-Geschwindigkeit laufen lässt, sowie seine "Mach-Speed" Attacke bei der Joe seine Gegner nach bester Speedie Gonzales-Manier ausschaltet und natürlich auch der "Zoom", der Joe ermöglicht, einen Teil des Bildschirms zu vergrössern um alle möglichen (und unmöglichen) Combos auf seine Gegner loszulassen. Die Steuerung ist dabei sehr einfach gehalten und verlangt keine daumenbrecherische Finger-Akrobatik. Die Schwierigkeitsstufe ist so angesetzt, dass sowohl Anfänger als auch alte Hau-Drauf-Degen Gefallen an dem Titel finden werden, wobei Anfänger wahrscheinlich nicht alle versteckten Extras finden werden. Was mich persönlich beim Zocken jedoch ab und zu gestört hat, waren die etwas zu chaotischen Situationen. Zwar kann Joe sich aus jeder dieser brenzligen Lagen mit etwas Übung retten, aber aufgrund der manchmal irrsinnig chaotischen Situationen verliert man gelegentlich den Überblick und findet sich in einem Game Over wieder.

Viewtiful Joe
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Admin am 12 Mrz 2005 @ 16:27
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