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WWE SmackDown! vs. RAW 2008: Review

  Wii 

Liebe Wrestling-Fans, habt ihr das Gefühl, dass dies hier schon der geschätzt fünfte Testbericht zum aktuellen WWE-Spiel hier auf GBase ist? Nun, das Gefühl trügt nicht, denn das Spektakel im Ringgeviert erscheint dieses Jahr für so viele Plattformen wie noch nie. Da ist es fast nur logisch, dass auch Nintendos Muskelkater-Konsole mit einer Version bedient wird. Wir haben uns in den Ring auf der Wii begeben und verraten euch, warum sich dieses Smackdown ganz anders spielt als alle anderen.

Schneller! Härter! Schöner?

Das Hauptmenü des Spiels sieht dem der übrigen Versionen zum Verwechseln ähnlich und auch der Roster des Wii-Wrestlers stimmt mit dem auf der PlayStation oder der Xbox 360 überein. Egal ob Batista, der Undertaker, MVP oder Gregory Helms - sie alle sind auch auf der Wii zu Hause. Das war es dann aber auch schon mit den Gemeinsamkeiten, denn die Nintendo-Fassung bietet statt des 24/7-Modus den so genannten Main Event-Modus, es gibt - grosse Ernüchterung - deutlich weniger Matcharten, keinen Online-Modus und das grundlegende Gameplay zwischen den Ringseilen ist auch ein völlig neues.

Gesteuert werden die Kämpfer mit der Wiimote und dem Nunchuk. Dafür haben die Entwickler das umfangreiche Move-Repertoire deutlich eingeschränkt, da mit der nintendo'schen Steuerungsmechanik einfach nicht alle Manöver umsetzbar waren. Zwar gibt es also weniger Attacken, dafür sind die schön an die Steuerung der Wii angepasst. Viele Standard-Attacken müsst ihr durch eine Zuschlag-Bewegung ausführen, Aktionen wie das Aufheben eines Stuhls oder das Zurennen auf einen Gegner löst das Spiel kontextsensitiv automatisch aus. Die meist siegbringenden Manöver der Wrestler initiiert ihr mit dem gleichzeitigen Druck von A und B auf der Wiimote. Wer aber glaubt, sich für einen Finishing Move - wie bei den übrigen Fassungen - entspannt zurücklehnen und dem virtuellen Muskelmann bei der Ausführung zusehen zu dürfen, der täuscht sich. Tatsächlich müssen die Bewegungen für John Cenas F-U oder Batistas Powerbomb mit der Wiimote rudimentär nachempfunden werden, um die verheerenden Manöver auszulösen.

Gleiches gilt für die markanten Verhöhnungsgesten der Stars. Triple Hs kultiger Crotch Chop, MVPs "Ballin'"-Geste oder John Cenas "You can't see me" könnt ihr mit einem Druck auf die C-Taste des Nunchuk und anschliessender Bewegung der Wiimote selbst ausführen. Ein gigantisches Erlebnis für alle eingefleischten WWE-Fans.

What the hell in the wo bitte?

Eine herbe Enttäuschung ist die Ausbeute der Matcharten, die sich wohl auf das eingeschränkte Move-Repertoire zurückführen lässt. Neben normalen Wrestling-Matches gibt es Tag Team-Kämpfe, Chair-Matches und KO-Matches. Die letzten beiden Matchausführungen gab es mit dieser Bezeichnung in der realen WWE noch nie, man hat also improvisiert. An Käfigmatches, die beliebte Hell In A Cell oder das neue ECW-Match ist nicht zu denken. Oder waren die massiven Einschränkungen gewollt? Immerhin soll die Wii-Fassung des Wrestling-Titels vermutlich eine ganz andere Zielgruppe ansprechen: Gelegenheitsspieler.

WWE SmackDown! vs. RAW 2008
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Tobias Kuehnlein

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Tobias Kuehnlein am 30 Nov 2007 @ 01:50
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