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Wario Land - The Shake Dimension: Review

  Wii 

Lange war es still um Wario in Sachen Jump 'n' Run, lediglich mit ein paar Reaktionsspielchen unter dem Wario-Ware-Titel und einem Gastauftritt beim neuen Super Smash Bros. konnte Marios Antithese aufwarten. Doch jetzt springt, rennt und schüttelt er sich durch einen reinrassigen Plattformer: Bühne frei für Wario Land: The Shake Dimension! Was das Ganze taugt, verraten wir euch in unserem Review.

Bis zum Auftauchen von Marios fiesem Bruder Wario bestanden Jump-'n'-Run-Spiele aus dem Hause Nintendo hauptsächlich aus Hüpfen und Springen sowie dem einen oder anderen Gimmick-Upgrade. Mit dem ersten Wario Land änderte sich dies grundlegend. Statt Gegner plattzutreten, rempelt Wario sie einfach an. Statt ein paar Feuerbälle durch die Gegend zu werfen, heizt er mit waschechten Flammenwerfern ein, und auch Cape, Hasenohren oder Waschbärkostüm sind dem Mann mit dem Doppelkinn und dem Donnerfurz zu lasch - ein Düsenantrieb muss her!

Zurück zu den Furzeln

Noch nicht einmal in Sachen Motivation haben die beiden Brüder etwas gemeinsam - geht es Mario darum, diverse Prinzessinnen zu befreien, will Wario nur so viel Gold wie möglich an sich reissen. Das Rempeln und das Geldsammeln wurde für The Shake Dimension beibehalten, ansonsten ist vieles neu, von der Perspektive einmal abgesehen - dieses Spiel ist ein reinrassiger 2D-Plattformer!

Rempelstilzchen

Am augenscheinlichsten und wohl mithin der Werbegag schlechthin ist die Schüttelattacke, welche Wario nun einsetzen kann. Auf Schütteln der Wiimote hin rammt der Mann mit dem W sein Hinterteil in den Boden und löst nicht unerhebliche Erdbeben aus, welche Gegner betäuben, Steine zerbröseln und Bälle von Simsen rollen lassen. Viele, aber nicht alle Probleme lassen sich in diesem Abenteuer so lösen. Doch apropos Abenteuer, worum geht es hier eigentlich?

Geld, immer nur Geld!

Wie üblich ist die Geschichte an den fettigen Haaren herbeigezogen: Ein Bösewicht hat eine Prinzessin sowie diverse ihrer Gefolgsleute entführt und auf fünf Kontinenten verteilt. Am Ende steht, wie sollte es auch anders sein, das Kronjuwel unter den Entführungsopfern, nämlich die Prinzessin selbst. Wario interessiert sich dafür jedoch nicht die Bohne, wie eingangs schon angedeutet, viel mehr sagen ihm die auf dem Weg versteckten Münzen und Diamanten zu.

Shoppingkanal

Fünf Kontinente, das sind also fünf Welten, die es zu bereisen gilt. Für Reisen braucht man eine Karte, und Karten kosten Geld. Die erste Karte kriegt man geschenkt, und durch Einsammeln von Gold in den ersten paar Levels hat sich Wario auch schnell die Kohle für weitere Karten verdient. Ein einfaches Freischalten hätte es wohl auch getan, aber ohne Handel kommt heutzutage wohl kaum ein Spiel aus. Rollenspielelemente gibt es auch rudimentär - gegen einen kleineren Obolus kann Warios Lebensenergieleiste verlängert werden.

Wario Land - The Shake Dimension
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Wille Zante

Wario-Land---The-Shake-Dimension


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Wille Zante am 17 Okt 2008 @ 02:17
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