GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

Wild Earth - African Safari: Review

  Wii 

Im vergangenen Jahr haben wir euch mit Wild Earth: Africa einen recht ungewöhnlichen Ego-Shooter für den PC vorgestellt. Als Fotojournalist wart ihr in der weitläufigen Steppe Afrikas unterwegs, um vorgegebene Motive für die Artikel des Wild Earth-Magazins zu schiessen. Ganz nebenbei und beinahe unterschwellig vermittelte das Programm euch dabei ungemein grosses und interessantes Wissen über die Tier- und Pflanzenwelt Afrikas. Ein extrem gewaltarmes und extrem lehrreiches Spiel also. Ein gutes Jahr später erscheint mit Wild Earth: African Safari das weitgehend gleiche Spiele mit einigen Neuerungen und einem veränderten Namen nun auch für die Wii. Wir sind also erneut auf Safari gegangen und verraten euch, ob die Wii-Version genauso punkten kann.

Abenteuer-Reise

Wild Earth: African Safari beginnt nach dem Hauptmenü recht unvermittelt. Ihr findet euch in einem Zeltdorf inmitten der afrikanischen Steppe wieder und empfangt via Funk zwei angenehme deutsche Stimmen. Es handelt sich um eure Auftraggeber, einen Wissenschaftler und eine Journalistin, die euch über das Funkgerät Anweisungen und Informationen geben und euch so durch das komplette Spiel begleiten. Obwohl ihr die beiden nie zu Gesicht bekommt, habt ihr somit zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, auf euch allein gestellt zu sein.

Das Spiel steuert sich wie ein klassischer Ego-Shooter. Ihr bewegt euer Alter Ego mit dem Analogstick des Nunchuks durch wie weitläufige, offene Landschaft und blickt euch mit Bewegungen der Wiimote um. Eure Fotokamera, die ihr immer im Anschlag habt, löst ihr mit der A-Taste aus. Rein- und Rauszoomen erledigen wahlweise die Tasten C und Z des Nunchuks oder die Plus- und Minustasten der Wiimote. Und das war es dann auch schon mit der Steuerung. Eine Sprungfunktion gibt es übrigens nicht, die werdet ihr allerdings auch nicht weiter vermissen.

Dynamische To-Do-Liste

Bereits nach wenigen Spielminuten geben euch eure beiden akustischen Begleiter noch einen spartanischen Kompass an die Hand, der euch grob den Weg zu den nächsten Motiven weist. Generell aber solltet ihr keine Probleme haben, trotz der teilweise recht kargen Landschaft den richtigen Weg zu finden.

Während eures Fussmarsches durch die afrikanischen Landschaften erzählen euch eure beiden Auftraggeber allerhand interessante Dinge über die Tierwelt und die wenigen Pflanzen, die es in Afrika zu entdecken gibt. Meist sind diese Informationen abgestimmt auf die Motive, die ihr gerade fotografieren müsst oder die ihr in wenigen Augenblicken finden werdet. Ab und zu helfen euch diese Informationen sogar weiter, wenn es zum Beispiel darum geht, einen Pilz zu finden, den ihr fotografieren sollt. Generell sind die vermittelten Infos aber in jedem Fall lehrreich und interessant, weshalb es sich immer lohnt, mit einem Ohr zuzuhören.

Jede einzelne der insgesamt elf Fotomissionen, die euch in verschiedene Landschaften verschlagen, dauert zwischen 30 und 60 Minuten, was euch insgesamt auf eine Spielzeit von gut zehn Stunden bringt, wenn wir den Mehrspieler-Modus und die Safari-Minispiele begünstigend mit einrechnen. In jeder Mission habt ihr eine gewisse Anzahl an Pflichtmotiven, die ihr schiessen müsst.

Wild Earth - African Safari
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?


Tobias Kuehnlein

Wild-Earth---African-Safari


Wild-Earth---African-Safari


Wild-Earth---African-Safari


Wild-Earth---African-Safari


Tobias Kuehnlein am 20 Nov 2008 @ 20:37
Kaufen
oczko1 Kommentar verfassen