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Worms - Odyssee im Wurmraum : Review

  Wii 

Ein Worms in 2D mit angepasster Steuerung für die Wii sowie mit einem komplett neuen Setting? Das klingt auf den ersten Blick ganz gut, doch leider entpuppt sich der erste Ausflug der Rambo-Würmer auf Nintendos Konsole als glatter Reinfall. Warum das so ist, erfahrt ihr im Test.

Würmer im Weltall

Der erste Worms-Ableger für Nintendos Wii führt die kleinen, kampferprobten Schleimer eher unfreiwillig in unbekannte Welten. Da man bei der Verfolgung eines Ufos in ein - Achtung, Wortwitz! - Wurmloch gesogen wurde, musste auf einem fremden Planeten notgelandet werden. Fortan müsst ihr die Würmer durch sechs Welten steuern, um sie wieder in die Heimat leiten zu können. Dabei müssen jeweils fünf Levels und ein abschliessendes Minispiel überstanden werden.

Alles beim Alten

Das Gameplay ist dabei traditionell gehalten. In klassischer 2D-Umgebung bewegt ihr die Würmer per Steuerkreuz. Der Nunchuck wird gar nicht erst gebraucht. Mit dem A-Knopf könnt ihr springen, ein doppelter Gebrauch der Taste lässt die Protagonisten einen Rückwärtssalto ausführen. Die vertikale Richtung des D-Pads beeinflusst den Schusswinkel eurer Waffe. Wirklich neu ist nur die Steuerung der Wurf- beziehungsweise Schussstärke. Dabei müsst ihr die Wiimote in die Luft halten, der Winkel bestimmt die Kraft. Ein Balken auf dem Fernseher zeigt die aktuelle Stärke an. Haltet ihr nun die B-Taste gedrückt, werden die Einstellungen festgehalten. Um die Waffe abzufeuern, ist nun nur noch ein Schwingen und das Loslassen des Triggers vonnöten. Wer sich unsicher ist, wo das Projektil landet, der kann den Schalter auch halten, womit eine Flugbahnvorschau angezeigt wird. Diese ist aber leider so genau, dass beim abschliessenden Schuss keine Überraschungen mehr auftreten. Dabei wird sogar der Wind mitberechnet. So gehören krumm geschossene Querschläger leider der Vergangenheit an.

Neben der eben beschriebenen Grundsteuerung, müssen einige Waffen auch anders genutzt werden. So wird die Lenkrakete per Zeiger auf das Ziel gelenkt, was prima funktioniert. Auch die Ufo-Invasion, die den klassischen Luftangriff ersetzt, wird per Wiimote aktiviert. Nachdem ihr das Ziel ausgewählt habt, muss per Auf- und Abbewegung des Controllers der Laser aktiviert werden.

So richtig gut funktioniert dabei lediglich die Steuerung der Lenkrakete. Für alles andere wünscht man sich die klassische Variante wieder, die ohne Vorschau auch etwas mehr Spannung ausstrahlte.

Worms - Odyssee im Wurmraum
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Patrik Nordsiek

Worms---Odyssee-im-Wurmraum-


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Patrik Nordsiek am 15 Apr 2008 @ 10:45
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