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XIII: Review

  Nintendo GameCube 

Verschoben und verbessert, steht nun der atmosphärische Cell-Shading-Titel im Comic-Look seit kurzem in den Regalen der Händler. Der Held des Spiels seid ihr, XIII (dreizehn), Hauptcharakter des gleichnamigen Comics. Dieser von Jean Van Hamme geschriebener und von William Vance gezeichneter Comic, startete bereits im Jahre 1984. Bis heute sind 15 Bände der verwirrenden Story erschienen. Ob sich der Shooter aus der breiten Masse abhebt, durchschnittlich oder gar schlecht ist, erfahrt ihr hier in unserem Review.



Story

Wer bin ich? Wo bin ich? Was mach ich hier? An einem Strand angespült, erwacht ihr. Leidend an Amnesie, bemerkt ihr auf eurem Schlüsselbein ein Tattoo. Die römische Ziffer XIII. Desweiteren findet ihr einen Schliessfachschlüssel bei euch. Eine Baywatch-Nixe in knallrotem Badeanzug hilft euch auf die Beine. Benommen trottet ihr hinter einem roten Punkt her und folgt ihm zum Strandhaus, in dem ihr untersucht werden sollt. Doch soweit kommt es gar nicht. Eure "Retterin" wird von Schüssen aus dem Lauf eines Unbekannten niedergestreckt. Mittlerweile seid ihr bei vollem Bewusstsein und flüchtet aus dem Haus. Draussen erledigt ihr mehrere Schurken, die es auf euch abgesehen haben. Nach einer kurzen Flucht werdet ihr verhaftet und landet in einem FBI Gebäude. Dort werdet ihr beschuldigt den Präsidenten Sheridan ermordet zu haben. Beweismittel ist ein Photo, welches euch am Fenster eines Hochhauses mit gezückter Waffe zeigt. Den Rest des Spiels hindurch versucht ihr herauszufinden, welche Personen auf eurer Seite stehen und welche eben nicht. Dazu kommt ein bedrückender Nebel der über eurer Erinnerung liegt und nur ganz langsam lichtet sich jener über eurer Vergangenheit.

Look

Passend zur Vorlage, strahlt das Spiel in passendem Comic-Look, der mit der Cell-Shading-Technik mehr als gelungen umgesetzt wurde. Die Story wird zwischen den einzelnen Spielabschnitten mittels einzelner Bilder, wie in einem richtigen Comic, weitererzählt. Innerhalb des Spiels wird die Geräuschkulisse von Soundwords unterstützt. Das Menü wirkt, in dessen Anordnung als Comic-Seite, vom optischen Standpunkt her, etwas unübersichtlich, ist aber technisch durchaus gut gelöst. Die Spielfiguren und Gegenstände sind mit dickeren schwarzen Strichen umrandet. Satte Farben mit einfacher, leichter Schattierung, lassen den Look undetailliert erscheinen. Doch gerade diese Technik lässt so manche andere Graphik, die sich bemüht realitätsnah zu sein, blass erscheinen. Denn bei einem zweiten Blick erkennt man gleich, dass alle wichtigen Details vorhanden und so hervorgehoben sind, dass sie eine bestimmte Person oder einen Gegenstand, klar definieren. Der Look ist somit passend zur etwas durchgedrehten Story, die aber Parallelen zu Ereignissen der 60er Jahre aufweist.

Die Amnesie des Hauptcharakters lüftet sich durch gekonnt inszenierte, zum Teil spielbare, Rückblenden. Ganz in Grau, überzogen mit einem Schmutzfilter, erinnern diese Bilder an gute alte Tage. Unterstützt von einer Technik, die Stimmen etwas dumpf und von weit her ertönen lässt, ergeben sich für den Spieler in den Rückblenden interessante Informationen über vergangene Geschehnisse.

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Admin am 12 Mrz 2005 @ 16:37
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