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Zelda - The Twilight Princess: Review

  Wii 

1998 war das Jahr, in dem die Legend of Zelda-Reihe eine kleinere Revolution erlebte. Würde es Nintendo schaffen, das geniale 2D-Gameplay von Zelda: A Link to the Past in die dritte Dimension zu verfrachten? Würde die Geschichte genau so episch erzählt wie bisher? Geht das überhaupt? Zelda und 3D? Doch Nintendo hat sich mit Ocarina of Time innert kürzester Zeit selbst ein Denkmal errichtet und sämtliche Befürchtungen der Fans in Grund und Boden gestampft. Und ihnen ihre Hoffnungen und sehnlichsten Wünsche nach einem der besten Spiele aller Zeiten erfüllt.

Danach folgten zwei weitere grosse Zelda-Abenteuer, die aber deutlich im Schatten von Ocarina of Time standen. Insbesondere bei Legend of Zelda: The Wind Waker wurden heftige Diskussionen bezüglich des Cel Shading-Grafikstils geführt. Jeder wünschte sich insgeheim eine Zelda-Optik, die Nintendo bereits im Jahre 2001 auf der hauseigenen Messe "Space World" bei der Gamecube-Demonstration gezeigt hatte. Diesem Druck gab Nintendo mit The Legend of Zelda: Twilight Princess nun nach. Über drei Jahre lang war dieses monumentale Machwerk polygonaler Kunst in Entwicklung. Die Zielvorgaben waren hoch gesteckt und die Erwartungen der Fans gross.

Schafft es Nintendo ein zweites Mal, die Welt der Videospiele auf den Kopf zu stellen? Erfahrt es in unserem grossem Test zu The Legend of Zelda: Twilight Princess.

Prolog

Leise surrt die Wii vor sich hin. Nach den üblichen Wii-Sicherheitsbestimmungen erstrahlt euer Fernseher in stimmigem Abendrot. Link sitzt majestätisch auf seinem Pferd Epona und reitet plötzlich über ein grosses und wunderschön designtes Viadukt. In gebührendem Abstand verfolgt die Kamera das Geschehen, während die beiden an einer tiefen Schlucht vorbeireiten. Dann dreht die Kamera weg und zeigt die Szene aus einem anderen Blickwinkel. Link und Epona sind verschwunden. Oder doch nicht? Stolz heult ein hoheitsvoll aufgerichteter Wolf dem Mond entgegen. Euch läuft's kalt den Rücken runter und ihr denkt euch, dass dies der Stoff sein muss, aus dem Träume gemacht werden.

Bald darauf erscheint der Titelbildschirm und euer Puls schaltet erst mal wieder einen Gang zurück, bevor ihr in dem idyllischen Örtchen Ordon, welches in der südlichsten Provinz des Reiches Hyrule liegt, euer Abenteuer beginnt. Doch zuerst legt ihr euch serientypisch einen von drei Spielständen an.

Das Abenteuer beginnt...

Im kleinen Dörfchen Ordon geht es los. Ein Ort, in dem sich fast alles um die Aufzucht von Schafen und Ziegen dreht. Bald schon macht ihr Bekanntschaft mit eurer Jugendfreundin Ilya, die sich rührend um das deutlich erwachsener gewordene Pferd Epona kümmert. Ebenso lernt ihr ein paar kleine Kinder kennen, die zu euch aufschauen, als ob ihr schon immer ein Held gewesen wärt. Die Kinder lieben Link dafür, dass er ihnen immer wieder seine Fähigkeiten mit dem Schwert und anderen Waffen demonstriert. Doch wer jetzt denkt, es reicht, zu Beginn den grossen Macker zu spielen, der täuscht sich. Wie schon in Ocarina of Time müsst ihr erst einmal ein paar kleinere Aufgaben erledigen, bevor ihr euren Auftrag bekommt, ein Geschenk zum Hofe des Schlosses von Hyrule zu bringen. Da werdet ihr auch zum ersten Mal die effektive Grösse des Reiches erblicken.

Beispielsweise müsst ihr versuchen, eine Steinschleuder zu kaufen. Doch bevor ihr diese Schleuder kaufen könnt, müsst ihr euch auf die Suche nach einer kleinen Katze machen, die von der Ladenbesitzerin so mitleiderregend vermisst wird. Als ihr die Katze findet, lauert diese am Flussufer ein paar Fischen auf - doch ohne Erfolg. Wie also bringt ihr die Katze dazu, euch zu folgen und damit gleich zwei Fliegen mit einer Klatsche zu schlagen? Richtig, ihr müsst euch eine Angelrute besorgen. Anhand dieses Beispieles erkennt man auch gleich sehr gut, wie geschickt die einzelnen Aufgaben ineinander verstrickt sind. Während des Spielens fällt dies jedoch nicht einmal so stark auf. Ständig ist man darauf fixiert, mehr und mehr zu erfahren und immer weiter zu spielen.

Zelda - The Twilight Princess
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Andy Wyss

Sch%c3%b6nes-grosses-Hyrule
Schönes grosses Hyrule

Zelda---The-Twilight-Princess


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Andy Wyss am 22 Dez 2006 @ 20:18
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