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Donkey Kong Country Returns: Review

  Wii 

Hör mal, wer da trommelt

Weil Donkey Kong nicht nur irgendein dahergelaufener Primat, sondern schlicht der König des Dschungels ist, kann er natürlich auch mit seinen wuchtigen Stampfern trommeln. Dieses grundlegende Spielelement dient sowohl zum Betäuben diverser Widersacher, als auch zum Lösen der verschiedensten Rätsel. Eine Stelle des Erdbodens sieht verdächtig aus? Ein poröser Felsbrocken steht einsam und verlassen in der Landschaft? Dann heisst die Devise: einfach mal drauf dreschen, schliesslich könnten Bananenmünzen oder sonstige Extras zum Vorschein kommen. Von denen gibt es in Donkey Kong Country Returns nämlich reichlich, jedoch überwiegend gut versteckt und selten offensichtlich. Nur wer wirklich jeden Stein umdreht und jeden Grashalm abkaut, wird fündig. Oft verbergen verräterische Palmenwedel geheime Höhleneingänge. In der Regel bedarf es aber einiges an Konzentration und Auffassungsaufgabe, um wirklich alle geheimen Passagen zu entdecken beziehungsweise den berühmt-berüchtigten KONG-Schriftzug zu vervollständigen.

Konzentration spielt in Donkey Kongs jüngstem Einsatz aber ohnehin eine wichtige Rolle. In den variantenreichen Levels, die sich übrigens nicht nur optisch, sondern auch thematisch unterscheiden, wird so ein brachiales Effektfeuerwerk abgefackelt, dass man nur selten weiss, woher der Silvesterknaller überhaupt kam. Da flitzen wir gerade noch über einstürzende Marmorsäulen, weichen monströsen Riesenhämmern aus und schwingen uns an etlichen Lianen über den Abgrund, nur um uns dann bei einer Achterbahnfahrt durch das heimische Tunnelnetzwerk wiederzufinden. Die rasanten Tempowechsel der Lorenabschnitte wurden dabei ebenso perfekt umgesetzt wie die kanonenartigen Holzfässer, die uns oftmals als hilfreiches Transportmittel dienen.



Ja, es ist sogar möglich, in eine zweite, tiefer gelegene Hintergrundebene zu wechseln, wo wir uns weit entfernt der Kameraperspektive gegen allerlei Gefahren behaupten. Das wirkt nicht nur cool, sondern lässt abermals die Freude vergangener Oldschool-Jump 'n' Runs in uns aufkeimen. Ebenso wie die mörderischen Raketenabschnitte, die es natürlich auch ins Spiel geschafft haben. Diese ständigen Szenenwechsel sind es, die uns nicht selten ins Staunen versetzen und stundenlang vor die Mattscheibe fesseln. Ganz gleich ob Kletterschaukel, Affentanz oder Höhlenhatz - jedes Level fährt sämtliche Geschütze auf und bietet jeweils einen ganz individuellen Höhepunkt. Ruhepausen oder etwa Durststrecken gibt es keine.

Donkey Kong Country Returns
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Mirco Kaempfer am 23 Dez 2010 @ 10:58
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