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StarFox - Assault: Review

  Nintendo GameCube 


Gameplay

Das Spielprinzip besteht aus geschlossenen und offenen Flugmissionen oder Bodeneinsätzen. Bei einigen Missionen ist der Flugweg bereits vorgegeben, der durch einen unsichtbaren Tunnel begrenzt wird, in dem ihr euch aber frei bewegen könnt. In den offenen Flugmissionen fliegt ihr über eine grössere Karte und entscheidet selbst, wie ihr eure Runden drehen möchtet. Ihr schüttelt Feinde ab, macht einen Looping, wendet nochmals, stürzt euch wiederum ins Getümmel und jagt einem weiteren Feind hinterher. Wenn es nicht einen bestimmten Feindespunkt zu zerstören gilt, dann müsst ihr verschiedene Ziele auf einer grossen Map finden. Dabei könnt ihr frei entscheiden, ob ihr zu Fuss, mit dem Landmaster oder mit dem Airwing auf die Suche gehen möchtet. Während des Spiels kann problemlos zwischen den Bewegungsarten gewechselt werden. Der Airwing eignet sich für offene Ziele, während ihr euch in Ruinen am besten zu Fuss auf die Suche macht. Auf dem Radar werden dabei die gesuchten Punkte angezeigt, die aber nicht immer einfach zu finden sind, da die Ziele auch unterirdisch versteckt sein können.

Eure Mitstreiter Falco, Slippy und Crystal, sind während des ganzen Abenteuers nur müdes Anhängsel. Sie fliegen zwar mit euch mit, doch seht ihr sie meist nur, wenn sie in Not geraten und ihr sie retten müsst. Wenn Slippy sich jammernd darüber beschwert, dass er seinen Gegner nicht abschütteln kann, so erinnert dies wieder einmal an den Vorgänger. Trotzdem hätte man etwas mehr Eigenleben erwarten dürfen. Ein weiterer Minuspunkt ist, dass es nur ein einziges grobes Hauptziel gibt. Dies besteht darin, bestimmte Punkte zu zerstören und euren eigenen Fuchsschwanz zu retten. Hier hätte man sich noch mehr Unteraufgaben gewünscht, um das Spiel interessanter zu machen. Zum Beispiel wäre es spannender, wenn die Mitkumpanen gerettet werden müssten und nicht einfach in der nächsten Mission wieder unverletzt mitfliegen dürften. Auch gäbe es die Möglichkeit, zu verlangen, dass eine bestimmte Gegneranzahl abgeschossen werden muss. Doch auch dies hat man auf höchst freiwillige Basis gesetzt, bei der man am Ende des Levels mit einigen Punkten mehr belohnt wird. Somit fallen die Aufgaben zu banal und ohne Tiefgang aus.

Technik

Auf der technischen Seite schneidet Starfox: Assault leider relativ schlecht ab. Überzeugen können die Weltraumschlachten und diversen Explosionen und Lichteffekte. Die Bodenmissionen, welche ein Grossteil im Spiel ausmachen, sind allerdings unterdurchschnittlich. Wer Rares Starfox Adventures gespielt hat, wird sicherlich enttäuscht sein, wenn er die langweiligen, flachen Texturen sieht. Auch wenn die Steuerung nicht immer gelungen ist und sie gerade beim Landmaster an den Nerven nagt, so wird das Spielgeschehen auch bei vielen Gegnern stets flüssig dargestellt. Während die Soundeffekte zum Weltraumszenario passen, wird die Musik leider nur im Stereo-Ton geliefert. Weiter sind Informationen und Anweisungen, die Starfox während des Getümmels erhält, nur auf Englisch zu hören. Eine deutsche Übersetzung ist vorhanden, doch ist es relativ schwierig, sich gleichzeitig auf das Spielgeschehen und den Text zu konzentrieren. Die Sprecher sind zwar engagiert und verkörpern die Protagonisten mit gewohnter Intonation, doch haben alle einen etwas metallischen Hall im Hintergrund, was an schlechte Handy-Aufnahmen erinnert.

StarFox - Assault
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Severin Auer am 08 Jun 2005 @ 15:38
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