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Street Racing Syndicate: Review

  Nintendo GameCube 


Frauen als nette Beigabe

Als kleinen Bonus hat Namco die Schönheit nicht nur auf dem Cover abgebildet, sondern auch ins Spiel integriert. Die Cover-Dame kann mit einigen anderen sexy Frauen diverse, siegreiche Checkpointrennen als Freundin "gewonnen" werden. Als Dank zeigen sie dann in sexy Klamotten, wie gut sie tanzen können. Leider wird auch dieses Schmankerl schnell langweilig und fesselt somit auch nicht so recht vor den Fernsehschirm.

Tag und Nacht

Anders als bei den Genrekollegen gibt es hier nicht nur Nachtfahrten. Das lockert das Spielgeschehen doch ein wenig auf. Auch das in Echtzeit berechnete Schadensmodell gibt es bei EA`s Spiel nicht. Doch leider hat sich Namco hier nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Zu unausgegoren und aufgesetzt wirken die Fahrzeugschäden.
Da bei den meisten Rennen, die trotz allem in der Dunkelheit stattfinden, auch wieder eine Menge an Leuchtreklame am Strassenrand leuchtet und blinkt, bleiben leider kleinere Ruckler nicht aus. Sie stören zwar nicht grossartig, fallen aber trotz allem ins Auge. Das verwundert deswegen, weil die Grafik insgesamt nur als Durchschnitt bezeichnet werden kann. Auch im Streckendesign liegt Street Racing Syndicate ganz klar hinter Need für Speed Underground 2. Zu langweilig wirken die Strecken und auch die Wagen können mit dem Genrekollegen in keinem Bereich mithalten.

Die Ladezeiten nerven

Von den Ladezeiten wird der Spieler schnell genug bekommen, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. So oft und so lange Ladezeiten gab es schon ewig nicht mehr in einem Spiel. Dadurch kommt das letzte bisschen Spielfreude unter die Räder. Und warum ein Wagen mit über 200 Stundenkilometer in eine Mauer knallt und dann wie ein Betonklotz stehen bleibt, wird wohl auch ein Geheimnis der Entwickler bleiben. Zwar dreht sich hier ein Arcade- Racer im Laufwerk des Gamecube, trotz allem hätte etwas mehr Realismus nicht geschadet.

Was röhrt denn da aus den Boxen

Der Sound kommt zwar in Dolby Surround Pro Logic 2 aus den Boxen, trotz allem reisst die Klangkulisse niemanden vom Hocker. Der Funke will einfach nicht überspringen, auch weil sich die Motoren- und Auspuffgeräusche zu keiner Zeit wirklich gut anhören.
Der Soundtrack dagegen kann für kurze Zeit gefallen. Insgesamt 16 verschiedene Tracks aus dem Hip-Hop- und Metal-Bereich sind im Spiel vertreten, nur leider nerven diese nach einiger Zeit auch schon wieder. Des Weiteren vermisst der Spieler eine Taste, um die einzelnen Tracks zu überspringen oder wenigstens eine Playlist, in der sich der Rennfahrer die Liedreihenfolge selbst zusammenstellen kann. Wenigstens ist das Spiel mit einer deutschen Synchronisation ausgestattet worden. Diese lockt aber auch niemanden hinter dem Ofen hervor.

Wer hat einen Freund

Wer einen Freund oder Bekannten hat, darf natürlich auch im Splitscreen gegeneinander antreten. Leider ist der Zwei-Spieler-Modus auch nicht abendfüllend, so dass sich das Spiel wohl nicht lange im Laufwerk drehen wird.

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Claudia Gruell am 26 Apr 2005 @ 10:01
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