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Donkey Konga 2: Review

  Nintendo GameCube 


Die Minigames

Wie im Vorgänger gibt es auch hier wieder Minigames. Diese können aber nicht mehr gekauft werden, sondern kosten bei jedem Spielen eine gewisse Anzahl Münzen. Dies ist eher mühsam, da es einfacher ist, ein Spiel zu kaufen und danach unbegrenzt spielen zu können. Da die Münzen aber schnell verdient sind, fällt das nicht allzu negativ ins Gewicht. Es stehen zwei verschiedene Minigames zur Verfügung, die entweder alleine oder bis zu viert gezockt werden können.

Bei Bongoman muss ein vorgegebener Rhythmus möglichst oft nachgespielt werden. Die Anzahl Wiederholungen für das Bestehen des Levels sind dabei von Rhythmus zu Rhythmus verschieden. Die Schwierigkeit besteht darin, dass die Notenfässer ausgeblendet werden und sie zur richtigen Zeit nachgespielt werden müssen. Macht man drei oder mehr Fehler, ist das Spiel vorbei. Bei mehreren Spielern endet die Runde, bis alle Spieler ihre drei Leben verbraucht haben. Wer am Längsten durchhält, gewinnt die Runde.

Das unterhaltsamere Minigame ist Fässer Fatal. Während die Zeit abläuft, muss man stets die Noten von vier herabfallenden Fässern nachspielen. Dabei muss eine bestimmte Anzahl Fässer erreicht werden, um das Spiel erfolgreich zu beenden. Es gilt einerseits schneller als der Computer zu sein und alle Noten zu spielen, bevor die Zeit abläuft. Mit mehreren Spielern geht es darum, wer am schnellsten die Anzahl Fässer erreicht hat.

Bei guten Leistungen hat man ausserdem die Chance auf eine Runde Emblemory. Dies ist eine Art Memory mit acht verschiedenen Feldern. Deckt man zwei gleiche Embleme auf, so kann man dieses Bildchen fortan beim Speichern der Highscores benutzen. Etwas mehr Minigames hätten dem Spiel jedoch nicht geschadet und einem auch eine längerfristige Motivation geboten.

Die Songs

Was wäre ein Musikspiel ohne eine gute Tracklist. Und so hat sich Nintendo auch dieses Mal wieder Mühe gegeben, möglichst durchmischte Songs auszuwählen, damit für jeden etwas dabei ist. Hierbei wird jedoch der wohl grösste Schwachpunkt des Spiels sehr schnell sichtbar. Im Gegensatz zum Vorgänger wurden keine originalen Songs mehr lizenziert. Stattdessen wurden alle 33 Lieder gecovert und nachgesungen. Aufgrund der hohen Lizenzkosten hat man sich für diese Variante entschieden, wobei ich es ziemlich schade finde, da damit etwas der Reiz verloren geht. Die Songs sind in folgende Genres eingeteilt: Pop, Disco, Latin, Klassik, Videospiel, Dance und Rock. Dabei finden sich viele alte und neue Hits wie Jungle Boogie, That?s The Way, Losing My Religion, I Just Wanna Live oder Mr. Boombastic. Auch einige klassische Stücke wie Mozarts kleine Nachtmusik sind enthalten. Somit bietet das Spiel eine gut durchmischte Sammlung guter Stücke, die leider allesamt keine Originalversionen sind.

Donkey Konga 2
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Donkey-Konga-2


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David Hengartner am 01 Jul 2005 @ 08:19
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