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King Kong: Review

  Nintendo GameCube 


Das Highlight dieses Spiels ist aber trotzdem den König des Dschungels selbst, King Kong, spielen zu können. Dieser wird aber nicht wie euer Protagonist aus der Egoperspektive, sondern aus der Verfolgerperspektive gesteuert. Das hat wahrscheinlich den Nutzen, dass King Kong so richtig zur Geltung kommt, denn die Passagen die ihr mit ihm spielen dürft, haben es in sich. Mit ihm walzt ihr euch wahrlich wie ein Panzer durch das Dickicht, und den Dschungel lasst ihr mit der Kraft eurer Stimme erzittern und zeigt den Dinos wer die Hosen an hat. Die Kampfszenen gegen die diversen Kontrahenten spielen sich wie in einem Beat?em Up-Game. Ihr hämmert auf die Tasten, verteilt einen Faustschlag nach dem anderen, packt euren Gegner und schleudert ihn gegen einen Baum, um ihn dann schlussendlich mit einem toll inszenierten Finishing-Move zu erledigen. Damit dies schneller vonstatten geht, könnt ihr euch via Knopfdruck selbst anfeuern um danach in eine Art Berserker-Modus zu schalten. Dies wurde nicht nur cool umgesetzt, sondern ihr vermöbelt die Gegner auch noch effektiver. Im Grossen und Ganzen spielen sich diese Szenen sehr linear, ihr werdet euch aber trotzdem immer wieder auf den Einsatz des Affens freuen.

Oskarverdächtige Präsentation

Der Titel schafft es einen von der ersten Minute an zu fesseln, was zum einen an der tollen Inszenierung jeder einzelnen Minute im Spiel liegt, zum anderen an den gelungenen Gameplay-Elementen. Sei es nun die Funktionalität der Speere und Knochen oder auch die Tatsache, dass das Gefühl des Gejagten euch nicht zur Ruhe kommen lässt. Was auch sehr gut gelungen ist, ist, dass ihr euch wirklich wie in einem Dschungel fühlt. Die Flora und Fauna wurde vorbildlich umgesetzt.

Aus optischer Sicht kann der Titel auch punkten, was vor allem am guten Leveldesign liegt, welches zwar sehr linear gehalten wurde, aber trotzdem nie eintönig wird. Viel zu detailliert fielen die einzelnen Abschnitte des Spiels aus und auch jede Örtlichkeit wurde einmalig in Szene gesetzt. Alleine die Stelle an der eine Horde von Bronchosauriern an euch vorbeizieht - ihr werdet euch wie im Jurassic Park fühlen. Grossartig. Auch die einzelnen Tag- und Nachtwechsel oder die Wettereffekte wurden toll integriert und bieten viel für das Auge. Es kommt dauernd das Gefühl auf, als würdet ihr im Film stecken und ums Überleben kämpfen. Wenn euch dann noch ein V-Rex direkt vor den Augen steht und euch den bestialischen Geruch seines Atems ins Gesicht bläst dabei die Optik verzerrt wird und das Gefühl aufkommt als ob er gleich den Dschungel wegpustet, werdet ihr Freudentränen in den Augen haben.

Soundtechnisch gibt es auch nix zu meckern. Der orchestrale Soundtrack gepaart mit den Originalstimmen der Schauspieler lässt Kinoatmosphäre aufkommen. Solltet ihr über ein Surround-System verfügen, werden euch die Schreie der Eingeborenen und Saurier die Nackenhaare aufstellen lassen. Denn wenn der königliche Affe erst einmal sein Organ richtig zum Vorschein bringt, ist der Hörsturz nicht mehr weit entfernt. Einfach herrlich.

King Kong
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Daniel Hanin am 22 Nov 2005 @ 17:27
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