GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

Okami: Review

  Wii 

Mit diesen Fähigkeiten könnt ihr beispielsweise Brücken rekonstruieren, die Nacht zum Tag machen, indem ihr einfach eine Sonne an den Himmel pinselt, oder Gegnern durch das Zeichnen eines Hiebes das Handwerk legen. Da das Bild der Welt durch Schatten und Dunkelheit geprägt ist, müsst ihr natürlich dafür sorgen, dass sich das ändert. Wie? Durch das Besiegen von Gegnern werden bestimmte Regionen wieder renaturalisiert, wollt ihr Bäume wieder zum Blühen bringen, malt einfach einen Kreis um die Baumkrone. Später lernt ihr auch, wie man Risse in einer Wand aufsprengt, indem man eine Bombe zeichnet.

Wer jetzt Bammel bekommt und im Malunterricht der Schule nicht gerade gut aufgepasst hat, den können wir ermutigen. Es werden keinerlei komplexe Formen von euch verlangt. Es reichen jeweils ein paar Striche oder Kreise, um das gewünschte Resultat zu erzielen. Dank eingängiger Steuerung mit der Wiimote, welche als Pinsel fungiert, können wir euch guten Gewissens sagen, dass es verdammt viel Spass macht, dem Königreich Nippon seine Farbe wieder zurückzugeben.

Es gibt viel zu tun

Neben den Hauptaufgaben wie dem Befreien von Göttern und die Erleuchtung der Welt gibt es auch etliche Nebenaufgaben zu erledigen. Beispielsweise restauriert ihr Wassermühlen, damit eine Frau ihren Sake weiterproduzieren kann oder begrünt von ekelhaftem Schleim bedeckte Erdflecke. Bei letzterem kehren Tiere wie Hasen oder Wildschweine zu ihrem anvertrauten Ort zurück und können wieder ungestört ihrem Tagesablauf frönen. Dabei ist es sogar möglich, diese Tiere zu füttern. Habt ihr das getan, schenken euch die Tiere, oder auch Personen, denen ihr geholfen habt, Glück. Mit dem gewonnenen Glück lassen sich dann diverse Attribute der Wölfin, wie beispielsweise die Lebensenergie oder die verfügbare Tinte vermehren.

Geht ihr euren Hauptaufgaben nach, besucht ihr verwunschene Täler und düstere Höhlen, in denen ihr wie in Zelda erst diverse Rätsel löst und am Ende einen spektakulär in Szene gesetzten Bosskampf bestreitet. Die Aufgaben wie auch die Kämpfe sind zwar für Genre-Kenner etwas zu leicht geraten, doch fällt das nicht weiter ins Gewicht. Für Anfänger wird das Spiel nie frustrierend und Profis werden unter Garantie mehr als dreissig Stunden mit der Hauptgeschichte verbringen.

Amaterasu, du bist wunderschön - und witzig

Mehr braucht man eigentlich zur grafischen Gestaltung gar nicht zu sagen. Okami ist auch in visueller Hinsicht ein absolutes Meisterwerk und etwas ganz Besonderes. Hier bekommt man nicht den typischen 08/15-Polygonkracher oder die übliche Cel Shading-Grafik geboten, nein, die Clover Studios verwendeten den Stil der traditionellen japanischen Tuschenmalerei - und dieser kommt absolut grandios rüber. Spätestens, wenn ein Gebiet von gegnerischem Gesocks gesäubert und der Wächtersprössling, der über das Gebiet herrscht, befreit ist und gedeihen kann, fällt euch die Kinnlade runter. Denn während sich ein verkohltes und lebloses Tal wieder in seine ursprüngliche Form verwandelt, brennt das Spiel ein wahres Effektfeuerwerk ab. Das muss man gesehen haben.

Okami
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?

 

Okami


Okami


Okami


Okami


Daniel Amstutz am 19 Jul 2008 @ 18:54
Kaufen
oczko1 Kommentar verfassen