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Okami: Review

  Wii 

Doch nicht nur die Grafik vermag vollends zu überzeugen, auch der Spielwitz kommt nicht zu kurz. So wird unsere kleine Göttin Amaterasu von einigen Bewohnern Nippons, so auch von Susano, dem Nachfahren Nagis, nicht wirklich ernst genommen und verhöhnt. Denn was kann eine Wölfin schon ausrichten? Auch Amaterasus Begleitung, eine kleine Laus, die in Okami eine ähnliche Aufgabe übernimmt wie die Fee Navy in Zelda: Ocarina of Time, nimmt man wegen ihrer Grösse nicht für voll. Doch Amaterasu weiss, was in solchen Situationen zu tun ist.

Erzählt Susano von seinen ach so grossartigen und ruhmreichen Taten als Faulpelz, macht Ammy - so wird Amaterasu von der kleinen Maus jeweils liebevoll genannt - kurzerhand ein Schläfchen und zeigt dem Proleten somit demonstrativ die kalte Schulter. Sieht man so etwas in Bewegung, kann man sich den einen oder anderen Lacher gar nicht mehr verkneifen.

Die Soundeffekte: Zum Heulen?

Okami wird von einem sehr atmosphärischen Soundtrack begleitet, der sich der momentanen Situation auf dem Bildschirm anpasst. Vögel zwitschern, Gräser und Blätter rascheln im Wind und vieles mehr. Hier wurde wirklich an alles gedacht. Sprachausgabe gibt es im Spiel übrigens keine. Doch dies ist auch gar nicht nötig, denn das Fantasy-Geblubber, welches man aus Spielen wie Banjo-Kazooie und so weiter kennt, passt perfekt zum Geschehen.

Okami Bild
Etwas unausgewogen kommen die einzelnen Dialoge rüber. So plappern einige der Charaktere so was von munter drauf los, dass man meinen könnte, sie hätten nichts anderes zu tun, als eben zu plappern. Im krassen Gegensatz dazu steht unsere Hauptprotagonistin, die im Verlaufe des Abenteuers eigentlich keinen Pieps von sich gibt. Aber unsere Heldin lässt nun mal lieber Taten sprechen. Und ehrlich gesagt, wollen wir ihr dabei lieber nicht im Wege stehen.

Göttliche Umsetzung?

Okami ist inhaltlich identisch zur PS2-Version. Die grösste Veränderung ist die Steuerung, gemalt wird nicht mittels Pad, sondern mit der Wiimote. Ein deutlicher Gewinn an Spass. Zudem wirken die Farben kräftiger und sehen dank 16:9- sowie 480p-Modus schärfer und schöner aus. Aber nicht nur Positives gibt es zu berichten, denn die Wiimote ist leider nicht immer ganz genau. Zudem wurde auch der zu lasch angesetzte Schwierigkeitsgrad von der PlayStation 2-Version übernommen. Etwas schwerere Kämpfe hätten ruhig weniger hart ausfallen können, denn auch dann hätten Laien noch gute Chancen gehabt, diese heil zu überstehen.

Das war's dann aber auch schon mit den negativen Kritikpunkten und gröbere Patzer im Design waren während unseres Tests nicht auszumachen.

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Daniel Amstutz am 19 Jul 2008 @ 18:54
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