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Soul Calibur Legends: Review

  Wii 

Aber schöne Animationen

Der Hauptkritikpunkt wirkt sich leider auch auf die Präsentation aus: Sind die Figuren noch allesamt hübsch designt und animiert, sieht es bei den Umgebungen wieder anders aus. Je nach Einsatzort sind die Wände mal grau, mal braun, aber nie wirklich schön anzusehen. Vor allem aber sind die Räume öde und meist nackt. Und da sich die Räumlichkeiten wiederholen, gibt es in einem Level nie etwas Neues zu sehen. Startet es grau, bleibt es grau. Startet es braun, bleibt es braun. Dazu kommen matschige Texturen und grobe Gegnermodelle.

Die Geschichte von Soul Calibur Legends wird auf drei verschiedenen Ebenen erzählt: Zum einen gibt es hübsch gemachte Zwischensequenzen, die Standbilder auf sehr künstlerische Weise aneinanderreihen. Immer wieder wird auch in der Spielgrafik weitererzählt. Diese beiden Erzählweisen wurden allesamt englisch vertont und lassen einiges an Atmosphäre aufkommen. Der Grossteil der Story wird aber leider auf der Weltkarte erzählt. Hier unterhalten sich die verschiedenen Charaktere, was aufgrund fehlender Sprachausgabe in ellenlange, teils kitschige Texte ausufert. Animationen gibt es hier nicht, die sprechende Figur wird leider nur starr abgebildet.

Musikalisch bietet das Action-Adventure leider nur langweilige, sich wiederholende und belanglose Stücke. Lediglich die Zwischensequenzen wurden passend und stimmig vertont.

Wenigstens kann der Mehrspielermodus überzeugen: Fast schon klassisch kann man dort gegen einen Freund antreten. Oder aber man gibt sich den langweiligen Quests hin und löst diese um die Wette. Spass macht die ganze Sache aber trotzdem nicht. Zusätzlich muss man sich mit starkem Ruckeln bei 50 Hz-Fernsehern auseinandersetzen.

Soul Calibur Legends
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Patrik Nordsiek am 29 Sep 2008 @ 02:20
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