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Ghost Squad: Review

  Wii 

Wer bereits einmal eine Spielhalle besucht hat, weiss genau, wie teuer so ein kurzer Abstecher werden kann. In den Achtzigern zogen Pacman und Co. den Zockern das Geld aus der Tasche, später waren es Rennsimulationen und Lightgun-Shooter. Auch wenn die Plastik-Pistole abgenutzt im Halfter steckt, kaum einer kann widerstehen, wenn es darum geht, virtuell Dinosaurier, Zombies oder Terroristen abzuknallen. Schon ist die Münze eingeworfen und der Blick wird auf die Mattscheibe gerichtet. SEGA machte sich in diesem Genre vor allem mit der Virtua Cop-Reihe einen Namen, die bis ins Jahr 1994 zurückreicht. Aktueller ist hingegen Ghost Squad, das seit 2004 in den Spielhallen unterwegs ist und nun sogar seinen Weg auf die Heimkonsole gefunden hat.

Lightgun ade, Zapper hallo

Jetzt wird es kompliziert. Oder doch nicht? Auf jeden Fall hat die traditionelle Lightgun an sich ja so langsam ausgedient. Denn damit die Technik funktioniert, ist zwingend ein Röhrenfernseher von Nöten. Die Spieleindustrie hat sich Zeit gelassen und sich auf den LCD- und Plasma-TV-Boom noch nicht optimal eingestellt. Dazu kommt noch der Umstand, dass sich immer mehr Spieler ein Grossbild mit einem Beamer an die Wand projizieren. Ein wahrer Segen, dass Nintendo mit der Wiimote die Frage nach der passenden technischen Darstellung einfach eliminiert. Und obwohl der Zapper ja eigentlich auch eine Lightgun ist oder vielmehr war, so hat man doch den Namen ins neue Jahrtausend transferiert. Für einen Arcade-Shooter wie Ghost Squad ist der Wii-Zapper denn auch so etwas wie Pflicht, wenn man dieses spezielle Gefühl der Spielhallen in die heimische Stube holen will. Weitere Infos zum Wii-Zapper gibt es hier.

Arcade-Shooter, was ist das?

Herkömmliche Ballerspiele sind natürlich kein unbekanntes Genre. Vom Medien-Referenz-Titel Counter Strike bis hin zum Kultspiel Duke Nukem, dessen Nachfolger beziehungsweise dessen Verspätung längst zum Running Gag mutiert ist, sind die mal mehr und mal weniger strategischen Ballerorgien fester Bestandteil der Zocker-Landschaft. Doch inwiefern nimmt der Arcade-Shooter nun eine Sonderstellung ein? Einige Gedankengänge, an denen man eine Analyse aufziehen könnte wären: Der Spieler wird beinahe immer auf imaginären Schienen durch die Levels gefahren. Das Steuern des eigenen Charakters fällt also weg. Ebenfalls wird auf eine Story verzichtet. Zwar nicht komplett, aber die Inhalte werden auf Action-Sequenzen und schnittige Helden-Sprüche reduziert. Strategie kann man ebenfalls vergessen. Arcade-Shooter sind Reaktionsspiele in ihrer reinsten Form. Lediglich mit seinem Partner im Kooperationsmodus kann man sich taktisch absprechen. Zu guter Letzt wäre da noch der Faktor Realismus. Der Spieler muss auf wirklich alles gefasst sein. Auch wenn die Gegner selten mit viel Hirn ausgestattet sind, können sich von diesen Polygonhaufen locker zehn Stück hinter einem kleinen Salontischchen verstecken.

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Severin Auer

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Severin Auer am 03 Feb 2008 @ 21:19
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