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Geheimakte Tunguska: Review

  Wii 

Das Steuerungsgrundgerüst ist übrigens hervorragend von der Maus auf die Wiimote portiert worden. Als Zeiger dient tatsächlich einfach die Wiimote. Je nachdem, worüber ihr mit dem Cursor gleitet, zeigt euch dieser an, dass ihr entweder mit dem A-Knopf (Objekt aufnehmen / sprechen), dem B-Knopf (Objekt untersuchen) oder sogar mit beiden interagieren könnt. Je nach Situation kann dies eine tiefer gehende Betrachtung eines Objekts sein, ein Gespräch mit einem anderen Charakter oder das Benutzen eines Gegenstands aus dem Inventarbereich. Dieser erscheint erst bei Betätigung des digitalen Steuerkreuzes am unteren Bildschirmrand und zeigt euch sämtliche aufgenommene und miteinander kombinierte Gegenstände und Utensilien an. Das Steuerungssystem weiss zu gefallen. So wird Nina einfach zu einem x-beliebigen Punkt mit der Wiimote hingewiesen und auf Knopfdruck bewegt sie sich dorthin. Zusätzlich kann sie auch mittels Nunchuck durch die Gegend gesteuert werden, was zwar etwas Übung verlangt, jedoch nach einer Eingewöhnungsphase schnell von der Hand geht.

Geheimakte Tunguska Bild
Die Steuerung mit der Wiimote ist überaus gelungen


Viel zu entdecken...

Die ersten Spielstunden vergehen wie im Flug, kaum habt ihr euch ins Spiel eingefunden, und dies geht erstaunlich flott, seid ihr auch schon mittendrin im aufregenden Abenteuer. Die Geschichte wird hervorragend erzählt mit dynamischen Zwischensequenzen, die zudem auch äusserst hübsch anzusehen sind. Die schön gerenderten Hintergründe des Spiels weisen eine hohe Detailfülle auf und überzeugen auch durch ihre mannigfaltigen Schauplätze. Es gibt überall viel zu entdecken für Abenteureraugen in den fünfzehn Kapiteln des Spiels.

Einige Animationen in der Umgebung beleben die Umgebungen zudem, und die nahezu fotorealistischen Texturen sorgen für viel Glaubwürdigkeit der Örtlichkeiten. Der Integration der 3D-Objekte in diese Umgebungen wurde augenscheinlich sehr viel Zeit gewidmet. Denn sowohl die Spielfiguren samt ihrer tollen Mimik als auch Gegenstände und die Ausleuchtung der gesamten Szenerie wirken wie aus einem Guss.

Klasse Sprecher, lebendige Atmosphäre!

Bei den Dialogen können wir ebenso ein fettes Lob an die Entwickler aussprechen. Besonders beeindruckend ist die Tatsache, dass uns während des Spieles keine einzige Stimme sauer aufstiess, weil sie langweilig oder unprofessionell gesprochen wirkte. Zusammen mit den kernigen und teils humorvollen Sprüchen von Nina, deren Vertonung die Synchronstimme von Angelina Jolie übernommen hat, gelingt es den Entwicklern, eine sehr gute Präsentation auch im akustischen Bereich zu erschaffen. Wer hier die teils längeren Dialoge einfach vorspult, verpasst viel! Da die restliche Soundkulisse auch noch zu überzeugen weiss mit dynamisch einsetzenden Musikstücken und vielen verschiedenen Hintergrundgeräuschen, erhält das Spiel eine enorme Vitalität. Einziger grösserer Kritikpunkt ist der zum Ende hin etwas überhastet wirkende Ablauf des Spiels.

Geheimakte Tunguska
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Daniel Amstutz am 05 Mai 2008 @ 23:16
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