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The Legend of Zelda - Skyward Sword: Review

  Wii 

Sattelt die Vögel!

Ist der etwas zähe Einstieg aber geschafft, entfaltet sich so langsam das gesamte Potential von Skyward Sword. Zelda wird beim gemeinsamen Ausflug (im wahrsten Sinne) mit Link plötzlich in die Tiefen und somit durch die Wolkendecke gerissen. Klar, dass Link da nicht einfach tatenlos zusieht. Er kommt in den Besitz eines Bruchstückes eines alten Artefakts, welches ihm ein Portal durch die Wolkendecke öffnet. Wir machen uns sofort auf den Weg und fliegen mit unserem Vogel auf das Portal zu, springen ab und landen nach einem steilen Sturz, dank des von Zelda gestrickten Fallschirms, wohlbehütet auf der zuvor als unbewohnbar geglaubten Erdoberfläche. Willkommen im Wald von Phirone, dem ersten von insgesamt drei grösseren Gebieten.

Die Gebiete auf der Erdoberfläche sind anders als gewohnt nicht miteinander verbunden, sondern in sich geschlossen und müssen jeweils vom Himmel aus angeflogen werden. Dies aber ist eine überaus fixe Angelegenheit, denn in den einzelnen Gebieten sind überall und grosszügig Vogelstatuen verteilt, die nicht nur als Speicherpunkte fungieren, sondern euch auch zu jeder Zeit zurück in den Himmel befördern. Somit unterscheidet sich Skyward Sword also auch hinsichtlich Oberwelt und Einsatzgebieten deutlich von seinen Vorgängern. Eine Neuerung, die allerdings alles andere als negativ auffällt. Das neue System geht flüssig von der Hand, die Vögel lassen sich mit MotionPlus prächtig lenken, und lange Laufwege fallen dank der bereits erwähnten, grosszügig verteilten Vogelstatuen auch weg, da sie jeweils auch als Landepunkte ausgewählt werden können.

Aktiviert die in den Welten verteilten Würfel und im Himmel tauchen neue Inseln auf


Ein Schild? Brauch' ich nicht!

Der Wolkenhort hoch oben im Himmel dient jeweils als zentrale Anlaufstelle, wenn ein Dungeon geschafft wurde oder Links Schildanzeige bedrohlich gegen den Nullpunkt sinkt. Sagten wir Schildanzeige? Richtig, Links Schild, egal, ob aus Holz oder hartem Eisen, kann nun nach zu vielen gegnerischen Treffern kaputtgehen. Im Wolkenhort allerdings befindet sich ein Schmied, der euren Schild nicht nur reparieren, sondern auch verstärken kann. Dazu benötigt der Schmied Hinterlassenschaften gefallener Gegner. Beispielsweise ein abgebrochenes Horn, Glibber oder in Schatztruhen versteckte Werkstoffe. So hält auch ein mickriger Holzschild mit der Zeit mehr aus. Natürlich sind und bleiben Holzschilde sehr empfindlich gegenüber Feuer. Eisenschilden macht zwar Feuer nichts aus, sie schützen dafür aber vor Elektrizität nicht. Aber, so gut die Idee auch ist, dass sich Schilde abnutzen und aufwerten lassen: Es besteht kein notwendiger Bedarf an den Dingern. Praktisch das gesamte Spiel lässt sich ohne die Nutzung eines Schildes erfolgreich bestreiten.

"Praktisch" sind Schilde aber allemal. Gegner lassen sich mit einem rechtzeitigen Schildkonter ins Taumeln bringen und Dekunussgeschosse lassen sich postwendend an den Absender zurückbefördern. Aber zwingend notwendig ist das nicht. Viel besser umgesetzt ist da MotionPlus in den Schwertkämpfen. Endlich lassen sich Schwerthiebe genau so, wie man es wünscht, austeilen. Link hält sein Schwert genau so in der Hand, wie ihr die Wiimote in den euren haltet. Das hat den Entwicklern eine Vielzahl von Möglichkeiten für die Kämpfe eröffnet, die auch genutzt wurden! Hält euer Gegner sein Schwert auf der linken Seite, blockt er automatisch eure von links kommenden Hiebe. Greift ihr aber seine ungeschützte Seite an, landet ihr einen heftigen Treffer. Trägt euer Gegner einen Schild, muss zuerst dieser zu Kleinholz verarbeitet werden. Herunterhängende Spinnen werden mit einer Drehattacke gedreht, bis die empfindliche Rückseite zum Vorschein kommt und mit einer Stichattacke angegriffen werden kann. Wer hier einfach nur draufhaut, wird seine Mühe haben. So bleibt es nicht bleim blossen und simplen Button-Gehämmere, und jeder Gegnertyp verlangt ein besonderes Angriffsmuster.

The Legend of Zelda - Skyward Sword
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Bosskämpfe sind toll inszeniert

Andy Wyss am 20 Nov 2011 @ 15:46
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