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uDraw GameTablet: Special

  Wii 

Wer 1992 mit Mario Paint am SNES mit einer Maus Bilder malte, wird im Jahr 2011 vielleicht für seinen eigenen Nachwuchs nach ähnlichen Programmen für die heimische Konsole suchen. Dank THQ gibt es jetzt eine höchst interessante Hardware, die auf den Namen uDraw GameTablet hört.

So funktioniert es

Im Gegensatz zu einem Mario Paint wird anhand des uDraw GameTablet deutlich, wie sich die Zeiten geändert haben. In dem knapp 70 Euro teuren Paket befindet sich die eigentliche Hardware, die optisch entfernt an ein Tablet erinnert. Der Name wurde also nicht zufällig gewählt. Der Unterschied ist aber die eigentliche Technik. Die kleine weisse Klavierlackkiste verfügt über eine vorgegebene Zeichenfläche mit einer Grösse von 10,16x15,24 Zentimetern. Am linken Rand wird die Wiimote recht bequem eingesteckt; ein freier Schlitz mit der Möglichkeit, auch die Handschlaufe zu verstecken, ist vorhanden. Nicht fehlen darf der eigentliche Stift, der unkomfortablerweise mit einer Schnur am Tablet befestigt ist. Die Verarbeitung ist hochwertig. Im Gerät selbst wurden moderne Bewegungssensoren für eine ergänzende Steuerung verbaut, die bei entsprechender Software aktiv werden.

uDraw GameTablet Bild
Das erste Problem des uDraw Game Tablet wird man feststellen, sobald man alles angeschlossen und die Wii eingeschaltet hat. Die drahtlose Verbindung vom Tablet zur Konsole erfolgt über die eingestöpselte Wiimote; im Wii-Hauptmenü kann das Zubehör aber nicht genutzt werden. Folglich muss man für die Navigation zum Spielstart eine zweite Fernbedienung einsetzen oder die Wiimote kurzzeitig aus dem Tablet nehmen. Das ist umständlich und nervig. Der fehlende Komfort ist vergessen, sobald die mitgelieferte Software uDraw Studio geladen ist. Es handelt sich um eine erstaunlich vielseitige und relativ komplexe Bilderstellungs- und Bearbeitungssoftware, die voll und ganz auf die Navigation mit dem Tablet setzt. Im Handumdrehen werden erste Skizzen gezeichnet, dies erfolgt durch das Bewegen des uDraw-Stylus über die Tablet-Fläche. An dem Stift befindet sich ein einziger Button, der zum Auswählen von Optionen verwendet wird.

uDraw GameTablet Bild
Ein wirklich grosser Kritikpunkt ist das Zeichnen selbst: Um Linien oder Figuren zu kreieren, muss der Stift ordentlich aufgedrückt werden. An der Spitze des Plastikwerkzeuges befindet sich ein Schalter, der erst dann Eingaben registriert, wenn etwas Kraft angewendet wird. Gerade Kinder dürften im schlimmsten Fall frustriert sein, wenn sie nicht die nötige Energie besitzen. Bei anderen, separat erhältlichen Spielen fällt dieser Makel häufig auf - das ist gewöhnungsbedürftig und definitiv nicht optimal gelöst.

uDraw GameTablet
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Sven Wernicke

 
Sven Wernicke am 21 Mrz 2011 @ 15:43
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