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Nintendo: Classic Mini Special

  Wii 

Damit liegt er trotz des heute undenkbaren kantigen Designs sehr angenehm in der Hand. Das Steuerkreuz und die beiden Buttons A und B sind schön groß und haben einen guten, festen Druckpunkt. Das fühlt sich wahrlich an wie früher.
Damit kommen wir aber zum wohl größten Manko des Nintendo Classic Mini. Das Controller-Kabel ist mit rund 70 cm schon fast unverschämt kurz. Ein entspanntes Spielen von der Couch aus ist damit eigentlich nicht möglich. Wer sich also nicht, wie damals, vor den Fernseher auf den Boden setzen möchte, der sollte mit einem längeren HDMI- und USB-Kabel der geringen Reichweite des Controllers entgegenwirken. Dann klappt's auch mit dem Zocken von der Couch aus.

Nintendo Bild
Wer die zahlreichen vorhandenen Spiele für zwei Mitspieler am Mini-NES daddeln möchte, der braucht notgedrungen auch einen zweiten Controller, der sich vorne an der Konsole anschließen lässt. Den gibt es für rund 10 Euro, doch der ist im Moment mindestens genauso schwer zu bekommen wie die Konsole selbst. Aber Nintendo produziert ja bereits fleißig nach.

Die Oberfläche

Schaltet ihr das Mini-NES ein, bekommt ihr ein übersichtliches Hauptmenü serviert, in dem ihr einige kleinere Einstellungen vornehmen und alle 30 Spiele direkt aus dem Menü anwählen könnt. Habt ihr euch für ein Spiel entschieden und mit A bestätigt, dauert es keine zwei Sekunden, bis der Titel startet und ihr loslegen könnt.

Ins Menü zurück kommt ihr etwas umständlich. Anstatt dafür den Start- oder Select-Knopf am Controller zu nutzen, müsst ihr an der Konsole einmal kurz den Reset-Knopf drücken und schon landet ihr wieder im Menü. Dort könnt ihr dann entweder ein neues Spiel auswählen, den Anzeigemodus ändern – 4:3, Original-Auflösung oder CRT, also Röhrenfernseher-Filter – oder den Spielstand speichern. Moment mal, bitte was? Speichern? Auf dem NES? Ja, das geht jetzt. Musstet ihr früher, bei der Originalkonsole, jedes Spiel von Neuem beginnen, wenn alle Leben aufgebraucht waren oder die Konsole abgeschaltet wurde, könnt ihr jetzt für jedes der 30 Spiele bis zu vier Spielstände anlegen, um jederzeit von dort wieder weiterzuspielen. Ein wunderbares, kleines Feature.

Die Spiele

Muss man sich für 30 Spiele entscheiden, die auf so eine Retrokonsole gepackt werden, ist sicher jeder Nintendo-Fan anderer Meinung, welche genau dadrauf zu sein haben. Und Nintendo wird sicherlich nicht für jedes einzelne Spiel eine breite Zustimmung von den Käufern erhalten. Dennoch hat sich der Konzern einige unsterbliche Klassiker für die Wiedergeburt des NES herausgepickt. Neben dem klassischen Arcade-Spiel Mario Bros. dürft ihr euch – natürlich – auf alle drei Super-Mario-Bros.-Titel freuen. Und auch wenn der zweite Teil von vielen Spielern kritisch gesehen wird und eine Art Pseudo-Mario-Spiel war, ist es sicherlich eine Freude, auch da noch mal reinzuspielen. Über Teil 1 und Teil 3 muss man dagegen nicht viel sagen, das sind legendäre Klassiker.

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Tobias Kuehnlein am 02 Dez 2016 @ 11:15
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