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Nintendo Wii: Pre-Launch Special

  Wii 

Die Controller:


Nintendo Wii Bild


Die Wiimote

Der eigentliche Star der Konsole ist der Controller. Nicht schlecht hat man gestaunt, als Nintendo das handliche Gerät, welches nicht zufällig einer Fernbedienung gleicht, vorgestellt hatte. Nintendo selbst nennt den Controller sogar ganz einfach "Remote" (Fernbedienung), während sich die Bezeichnung "Wiimote" im Internet von Beginn an durchzusetzen begann. Mit den Massen 148 x 36,2 x 30,8 mm liegt der Plastik-Riegel äusserst angenehm in der Hand. Ganz natürlich - wie eine Fernbedienung eben. Als Hauptknopf kann der A-Knopf bezeichnet werden. Dieser ist dementsprechend mittig auf Daumenhöhe positioniert. Direkt auf der Rückseite liegt der B-Knopf, welcher mit dem Zeigefinger betätigt wird. Interessantes Detail: Ein Start-Knopf sucht man vergeblich, wichtige Dinge werden meist durch gleichzeitiges Drücken von A und B erledigt. Genau gleich können auch die Mii-Charaktere aufgehoben werden, wodurch das "in der Hand halten" simuliert wird. Oberhalb des A-Knopfes befindet sich das Steuerkreuz, auf welches bei Zelda zum Beispiel Ausrüstungsgegenstände gelegt werden können. Das Anwählen gestaltet sich nach kurzer Zeit sehr intuitiv. Links oben befindet sich der Power-Knopf, mit dem die Konsole ganz ausgeschaltet werden kann. In der Mitte des Controllers sind drei Knöpfe platziert. Die Plus- und Minus-Tasten simulieren so etwas wie Pfeiltasten, mit denen man in Menüs vor und zurück schaltet. Dazwischen befindet sich der Home-Knopf. Wird er während einer Aktion gedrückt, kann man durch Bestätigen ins Channel-Menü springen. Die unteren Tasten 1 und 2 sind mehr oder weniger normale Tasten und werden mit Funktionen belegt, die den Vorgaben eines Spiels entsprechen. Am unteren Rand sieht der Spieler zudem vier Lichtpunkte. Diese zeigen einem an, welche Position man bei einem Multiplayer-Spiel einnimmt.

Die Hauptaufgabe der Remote ist aber die Erkennung von Richtungs- und Geschwindigkeitsänderungen. Am besten kann man dies am Tennis-Beispiel beschreiben. Die Wiimote wird wie ein Tennisschläger durch die Luft geschwungen. Die Stärke und auch die Richtung des Schlages werden aufgenommen und auf den Bildschirm übertragen. Integriert in die Wiimote ist neben einer Rumble-Funktion, die einem beim Tennis den Aufschlag spüren lässt, auch ein Lautsprecher. Dieser hat vor allem eine atmosphärische Komponente, so kann man zum Beispiel bei einem Shooter das Nachladegeräusch direkt aus dem Controller hören und nicht aus den TV-Boxen. So viel Technik funktioniert natürlich nicht von alleine und so muss man zwei AA-Batterien ins dafür vorgesehene Fach legen. Je nach Gebrauch müssen diese nach fünfzehn bis zwanzig Stunden ausgewechselt werden. Nintendo empfiehlt übrigens beim Spielen die Handschlaufe zu tragen, da die Wiimote bei ruckartigen Bewegungen schneller aus der Hand fliegen kann, als einem lieb ist. Der Vollständigkeit halber soll hier auch erwähnt werden, dass die Wiimote zum Beispiel bei Rennspielen auch waagrecht mit beiden Händen gehalten werden kann, wodurch der Controller dank der Bewegungssensoren zu einem Steuerrad mutiert.

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Severin Auer am 29 Nov 2006 @ 16:59
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