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Alone in the Dark: Preview

XBOX 360 
Hersteller: Eden Studios
Publisher: Atari
Genre: Action: Adventure
Nach knapp sieben Jahren kehrt Alone in the Dark, der Klassiker unter den Survival-Horror-Spielen, schon bald auf die heimischen Konsolen und den PC zurück. Entwickelt wurde der mittlerweile fünfte Teil der berühmten Serie von den Eden Studios, die ihr Können zuletzt bei Test Drive Unlimited eindrücklich unter Beweis gestellt haben. Die Vorzeichen lassen also auf ein echtes Horror-Spektakel hoffen. Umso gespannter waren wir natürlich, als letzte Woche endlich die erste Preview-Version für die Xbox 360 in unserer Redaktion eintrudelte. Leider konnten wir in dieser nur die ersten drei Kapitel, sprich rund ein Viertel des gesamten Spiels, antesten. Um uns einen ersten Eindruck zu verschaffen hat das aber allemal gereicht.

Über die Handlung des Spiels können und wollen wir noch nicht allzu viel sagen. Ihr schlüpft auf alle Fälle wieder in die Rolle von Edward Carnby, einem Spezialisten für paranormale Phänomene, der seit seinem letzten Abenteuer sichtlich gealtert ist und sich gerade in einer ziemlich misslichen Lage befindet. Denn soeben ist er ohne jegliche Erinnerungen in einem Hotelzimmer aufgewacht. Ausserdem ist seine Sicht völlig verschwommen. Nur wenn ihr ihn mit Hilfe des rechten Analog-Sticks blinzeln lässt, wird das Bild zumindest für wenige Sekunden wieder klar. Viel lässt sich jedoch auch so nicht erkennen. Lediglich ein paar schwarz gekleidete Männer, welche anscheinend planen, Edward auf dem Dach des Gebäudes zu erschiessen.

Alone in the Dark Bild

Feuer und Flamme

Dann passieren jedoch plötzlich unheimliche Dinge, welche euch vor ganz andere Probleme stellen. Dazu zählen beispielsweise auch die vielen blutrünstigen Zombies, welche sich aus noch unbekannten Gründen nur mit Feuer endgültig besiegen lassen. Feuer spielt bei Alone in the Dark V also eine zentrale Rolle. Es breitet sich realistisch aus und kann auf alle brennbaren Objekte und Figuren übergreifen, was unter anderem auch genutzt werden kann, um Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Selbstverständlich lassen sich auch diverse Waffen entflammen, zu denen von Lampen über Stühle bis hin zu Äxten so gut wie alle Objekte zählen, welche ihr unterwegs findet. Viele Dinge lassen sich auch miteinander kombinieren. So entsteht aus einer Flasche Whiskey und einem Taschentuch beispielsweise ruckzuck ein Molotow-Cocktail, mit dem ihr einen weiteren Zombie für immer ins Reich der Toten zurückschicken könnt.

Dabei solltet ihr jedoch beachten, dass ihr nur Gegenstände bei euch tragen könnt, welche entweder in eurer Hand oder einer eurer vielen Jackentaschen Platz finden. Auch sonst haben die Entwickler sehr viel Wert auf Realismus gelegt. So gibt es beispielsweise keine störenden Gesundheits-Anzeigen. Wie fit ihr noch seid, seht ihr lediglich an den Wunden an eurem Körper, welche ihr desinfizieren und verbinden müsst. Was sich ebenfalls sehr authentisch anfühlt, sind die Kämpfe. Grund dafür ist, dass ihr die Richtung eurer Schläge mit Hilfe des Analog-Sticks selbst bestimmen dürft, was auch taktisch durchaus von Bedeutung sein kann.

Lara Croft lässt grüssen

Abgesehen von den Kämpfen erwarten euch bei Alone in the Dark V auch immer wieder knifflige Rätsel sowie waghalsige Klettereinlagen, bei denen ihr in bester Lara-Croft-Manier Abgründe überwinden und euch an Fassaden entlang hangeln müsst, was angesichts der etwas hakeligen Steuerung gar nicht so einfach ist. Frust kommt allerdings trotzdem nie auf. Denn solltet ihr an einer Stelle partout nicht weiterkommen, könnt ihr wie bei einer DVD einfach zur nächsten Sequenz wechseln. Und zwar ohne den Faden zu verlieren. Möglich macht dies, ähnlich wie bei vielen Fernsehserien auch, eine kurze Rückblende, welche die wichtigsten Ereignisse noch einmal Revue passieren lässt. Wahrlich ein Traum für jeden Gelegenheitsspieler. Profis und Gamescore-Jäger können allerdings beruhigt sein. Denn Erfolge lassen sich mit Hilfe dieses komfortablen Features glücklicherweise nicht freischalten.

Wo bleibt der Horror?

Obwohl es sich bei Alone in the Dark V im Grunde genommen um ein Survial-Horror-Adventure handelt, ist das Spiel überraschend actionlastig, worunter die gewohnt gruselige Stimmung doch etwas leidet. Das beweist nicht zuletzt die rasante Autofahrt durch Manhattan, welche zweifellos das absolute Highlight der ersten drei Kapitel ist. Ob sich dieser Trend auch beim Rest des Spiels weiter fortsetzt oder die Entwickler am Ende doch noch zu den Wurzeln der Serie zurückkehren, bleibt abzuwarten. Sicher ist hingegen schon jetzt, dass sich sowohl Action-Liebhaber als auch Grusel-Fans den Titel unbedingt vormerken sollten.

Alone in the Dark
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Tim Richter


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Tim Richter am 04 Jun 2008 @ 01:10
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