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Brothers in Arms - Earned in Blood: First Look

XBOX 
Hersteller: Gearbox Software
Publisher: Ubisoft
Genre: Action: 3D-Shooter
Kaum ist die Welle der Weltkriegs-Shooter in den letzten Monaten rapide zurückgegangen, meldet sich Ubisofts

Brothers in Arms

zurück. Mit dem Untertitel

Earned in Blood

möchte man den Erstling konsequent weiterziehen und auf grössere Veränderungen verzichten. Ob diese Rechnung aufgehen könnte, erfahrt ihr in unserem First Look.



Story

Die Hintergrundgeschichte von "Brothers in Arms: Earned in Blood" setzt einige Stunden nach dem Vorgänger ein. Dieses Mal schlüpft der Spieler in die Rolle von Joe Hartsock und erlebt acht Tage mit ihm. Fans werden ihn noch vom ersten Teil kennen, dort war er nämlich ein Kamerad von Sergeant Matt Baker, dem Hauptprotagonisten des ersten Teiles. Der Schauplatz ist wieder der Zweite Weltkrieg im Juni 1944 und das Spiel wird in Carentan seinen Lauf nehmen. Wie schon im Vorgänger wurde die Hintergrundgeschichte penibel genau herausgearbeitet, so dass jedes Faktum an der Story wahrheitsgetreu ist. Auch die Schauplätze wurden detailgetreu konstruiert und sollen so die Atmosphäre verdichten.

Gameplay

Am Spielprinzip hat sich gar nichts verändert. Auch in "Brothers in Arms: Earned in Blood" muss man durch Sperrfeuer und Flankieren an das nächste Ziel gelangen. Diese Taktik muss im Spiel zum wiederholten Male durchgeführt werden, damit auch alle Krauts den Weg ins Land der ewigen Träume finden. An der Gegner-KI wurde jedoch etwas gefeilt. Das gegnerische Lumpenpack reagiert jetzt deutlich aggressiver und aktiver auf die Angriffe des Spielers und versucht regelmässig ihrerseits, einen Flankenangriff zu starten. Somit kommt doch Dynamik und vor allem etwas Abwechslung ins Spiel, was im Vorgänger leider nicht der Fall war. Auch an der Schusspräzision wurde gearbeitet. Nun werden Volltreffer nämlich noch seltener, so dass der Realismusgrad weiter ansteigt. Ob an dieser kleinen Neuerung jedoch alle Spieler ihre Freude haben werden, ist zu bezweifeln. Ein weiteres kleines Feature, welches beim Vorgänger noch nicht mit von der Partie war, ist die Möglichkeit, sich Munition von seinen Kameraden zu nehmen. Besonders bei wiederholten, bleihaltigen Auseinandersetzungen ist dies sehr hilfreich. In einem guten Sequel dürfen natürlich neue Waffen nicht fehlen. Auch in Earned in Blood wurde das Waffenarsenal etwas aufgestockt. Nach wie vor kann der Spieler jedoch nur zwei Waffen gleichzeitig bei sich tragen. Darüber hinaus führt er natürlich noch ein halbes Dutzend Granaten mit sich, damit auch in brenzligen Situationen ein Ass im Ärmel vorhanden ist.

Der im Vorgänger mangelhafte Mehrspielermodus wurde ausgebaut und so stehen neben einem Kooperationsmodus auch neue Mehrspielermodi zur Auswahl. Ob online oder per Splitscreen, heisse Gefechte sind schon vorprogrammiert.

Technik

In der Sparte Technik hat sich auch nichts getan. An der Optik wurde nur sehr leichte Kosmetik betrieben und so sieht "Brothers in Arms: Earned in Blood" eher aus wie ein Addon, anstatt wie ein wirklicher Nachfolger. Ob man hier noch gegen baldige Genre-Konkurrenten optisch eine Chance hat, bleibt abzuwarten. Jedenfalls hoffen wir, dass der Soundbereich ähnlich gelungen daherkommen wird, wie bei Road to Hill 30. Der stimmige Soundtrack und die vielen Sprachsamples der verschiedenen Charaktere, wobei einige doch recht misslungen waren, trugen massgeblich zur dichten Atmosphäre bei.

Brothers in Arms - Earned in Blood
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Can Baris


Brothers-in-Arms---Earned-in-Blood


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Can Baris am 05 Sep 2005 @ 21:20
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