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Bullet Witch: Preview

XBOX 360 
Hersteller: Atari
Publisher: Atari
Genre: Action: 3D-Shooter
Das von dem japanischen Entwicklungsstudio Cavia entwickelte

Bullet Witch

erschien im Juni letzen Jahres im Land der aufgehenden Sonne. Der Actiontitel mit einer Hexe und viel Action wurde nun von Atari für den heimischen PAL-Markt portiert. Das Spiel soll über eine gute Story, viel Abwechslung und Spannung verfügen. Ob dem so ist, lest ihr in unserer Preview.

Die Welt kurz vor dem Untergang!

2007 erschüttert ein gewaltiges Erdbeben den Westen der USA, etliche Menschen sterben. 2008 bricht ein brutaler Krieg im Nahen Osten aus. Ein Jahr später wird die Menschheit von einem gefährlichen und tödlichen Killervirus heimgesucht. 2010 spielt das Wetter verrückt und zwei Jahre später gibt es auf der Erdoberfläche eine grosse Anzahl an Dämonen. Niemand weiss, warum sie da sind, alle rechnen mit dem Untergang der schon auf unter eine Milliarde Bewohner dezimierte Menschheit 2014 - nur eine Frau ist überzeugt, dass sich alles zum Guten wenden wird. Sie ist schwarz gekleidet, hat eine gigantische Waffe und magische Fähigkeiten. Alicia, die Hexe.

Spielinhalt

Nach einem kurzen Intro, in welchem die jährlichen Katastrophen in Form einer Fernsehübertragung gezeigt werden, befindet man sich mitten im Geschehen. Eine Familie schreit und springt einem Haus entgegen, in die entgegengesetzte Richtung der untergehenden Sonne. Schüsse fallen. Alle bis auf den Vater sind sofort tot. Dieser bittet die auftauchenden, mit Maschinengewehren bewaffnet Dämonen noch, vor seiner Exekution ein Gebet sprechen zu dürfen - doch dieser Wunsch wird nicht gewährt und ein letzter Schuss fällt. An dieser Stelle schreitet ihr ein.

Mit dem linken Stick bewegt ihr euch, mit dem rechten wird die Sicht gesteuert. Dabei sieht man Alicia meist von hinten, mit Ausnahme von einigen Schussgefechten. Um da präziser steuern zu können, kann in eine Art Ego-Perspektive gewechselt werden. Mit dem A-Knopf kämpft man mit Fäusten, mit der R-Taste schiesst man mit der Waffe.

Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit geht die Steuerung leicht von der Hand. Neben der ausgewählten Waffe kann ein Feind auch im Nahkampf erledigt werden. Doch wie es sich für eine Hexe gehört, gibt es Magie, welche dann auch ein wichtiger Punkt in den Kämpfen wird. Da werden antike Mauern erstellt, um sich vor feindlichem Beschuss zu schützen, mit Willenskraft und viel Wind Gegenstände weggeblasen oder mittels Donnerzauber ein dicker Panzer eliminiert. Diese Magie kann nach beendetem Level verbessert werden. Wie auch bei den insgesamt vier Waffentypen, können immer drei verschiedene Upgrades hinzugewonnen werden.

Der Spielablauf bleibt dabei meist der gleiche. Gegner eliminieren, Zwischenbosse erledigen und so den blockierten Weg zum Ende öffnen, wobei es sich da zuerst richtig durchzuschiessen gilt. Je nach Schwierigkeitsgrad, von denen es drei verschiedene gibt, kann dies eine echte Herausforderung sein. Auf normaler Stufe wie auch auf der schweren ist der gemeinsame Einsatz von normalen Waffen, Magie und Nahkampf mit zusätzlichem Einbezug der Gegenstände in der nahen Umgebung, wie zum Beispiel explosiver Tankstellen im richtigen Moment unerlässlich.

Technik

Uns hat gefallen, was wir in der vorliegenden, nahezu fertigen Previewversion gesehen haben. Vor allem die zerstörbaren Umgebungen und kleine Details, wie Säcke, die aus umfallenden Mülltonnen herauskugeln, konnten überzeugen. Die Framerate blieb fast immer konstant hoch und es kam während unseres Tests zu keinem wirklichen Ruckler. Was uns weniger gefallen konnte, waren die eintönig verwendeten Farben und vielen Schatten - oft konnte man den Gegner erst sehr spät lokalisieren, egal ob er auf einem Haus stand oder hinter einem Grabstein. Magieeffekte wie der Donner zum Beispiel, sehen beim Einsatz noch super aus, die anfängliche Begeisterung verfliegt beim vierten oder fünften Hinschauen aber schnell wieder.

Gefallen konnte dagegen die Musik sowie die hervorragende Sprachausgabe, wobei unsere Version komplett in Englisch gehalten war, die Konversationen aber deutsch untertitelt wurden.

Bullet Witch
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Daniel Amstutz


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Daniel Amstutz am 20 Feb 2007 @ 07:55
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